Ramelow wird im zweiten Wahlgang Ministerpräsident

21Kommentare

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    gelöschter Nutzer
    07.12.2014

    Olib,
    Ich habe dem erstmal nix hinzuzufügen. Außer:

    "Der Biermann war gut. Dieses kuriose Schauspiel im Bundestag war eigentlich ein Symbol für den Niedergang unserer Demokratie" .....so gesehen war der Biermann wirklich "gut". Anderseits war sein Benehmen laut Grundgesetz anklagenswert. Es scheint nur leider niemand dafür zuständig zu sein.....

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    olib
    07.12.2014

    @A809626: Ich stimme Ihren Ausführungen von 18:09 Uhr nahezu 100%ig zu. Die Endzeitstimmung des Kapitalismus fühle ich in meinem Umfeld und auch in meiner Familie schon lang. Ursache für die derzeitigen Konflikte ist doch das gnadenlose Hegemonialstreben einer geschwächten USA. Ich befürchte, denen ist langsam jedes Mittel recht, um ihren Status zu erhalten. Aber der deutsche Normalbürger und die Leute in den Kriegsgebieten sind doch eigentlich Opfer desselben Aggressors, oder? Machen wir doch nicht wieder den Fehler, die durchaus berechtigte Wut an noch schwächeren Opfern (Kriegsflüchtlinge) auszulassen. Nichts anderes ist doch Pegida. Die Massen müssten in Berlin vor dieser kläglichen Merkel und dem immer fetter werdenden Schwein Ga… - sorry, sonst nicht meine Stil - stehen. A809626, ihre Position ist "links" und sie sind so intelligent, die wahren Ziele von Pegida zu durchschauen. Diese Leute haben nur die unbegründete Angst, dass ihnen ein Flüchtling irgendwas vom Hartz 4 wegnimmt. Mehr nicht…

    PS: Der Biermann war gut. Dieses kuriose Schauspiel im Bundestag war eigentlich ein Symbol für den Niedergang unserer Demokratie.

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    aussaugerges
    07.12.2014

    ""Ganz im Ernst:wer Wolf Biermann noch zitiert,mit dem kann es selbst nicht weit her sein. Dieser Hofnarr vom Gauck....""
    Danke für die Feststellung.Danke.

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    gelöschter Nutzer
    07.12.2014

    P.S.: "Peter Scholl-Latour hat diese These immer nur als reinen Fakt präsentiert, nicht wertend. Im Gegenteil. Man hatte den Eindruck er wäre sogar etwas froh, dass Europa bald nichts mehr zu sagen haben wird…"

    Natürlich hat das Scholl-Latour nicht gewertet, sondern nur festgestellt. Ich übrigens auch! Und auch was das alte Europa angeht, bin ich geneigt, ihm Recht zu geben. Dennoch ist unsere Ausländer- und Asylpolitik nicht machbar, in aller erster Linie nicht finanzierbar. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass ich mit allem einverstanden bin, was Europa und Deutschland so veranstalten. Wirtschaftlich zählt nur, was genug Dollarzeichen in die Augen treibt und gesellschaftlich versinken wir in weiten Teilen in Dekadenz und verblöden auf dem Niveau von Wohlstandsverwahrlosung.
    Politisch verharren wir in Lethargie und tanzen nach der Pfeife Amerikas. Ich bin auch mit der Rußland-Politik ganz und gar nicht einverstanden, das Säbelrasseln ist beängstigend und unüberhörbar. Die Medien, die die Aufgabe hätten, die Menschen aufzuklären, reagieren gleichgeschaltet, schweigen still oder schauen hilflos zu.
    Das System Kapitalismus hat seine besten Zeiten hinter sich - auch wenn es noch sehr zählebig. Und auch wenn man noch nicht weiß, wie eine ablösende Gesellschaftsordnung mal aussehen wird, bisher hat jedes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem seine Ablösung gefunden. Schon deshalb war der Wahlausgang in Thüringen mehr als überfällig.

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    gelöschter Nutzer
    07.12.2014

    Ich habe zur Bundes- und zur Sächs. Landtagswahl den online Wahl-O-mat bemüht - mit dem Ergebnis, dass ich beidemal hätte NPD wählen müssen. Und das ging mir in meinem Bekanntenkreis nicht allein so. Habe ich natürlich nicht getan. Aber es ist doch ein Indiz, wie sehr die Politik dieses Landes am Bürger vorbei geht, oder? Das Problem löst auch die CDU nicht mit dem Bestreben, die AfD zu verdammen und in Thüringen den CDU-Freunden eine AfD-Unterstützung zu untersagen. Das Problem löst man auch nicht mit dem Bestreben, die NPD und vielleicht die Linken gleich mit zu verbieten.

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    olib
    07.12.2014

    @A809626: Ich bin in Sachen Thüringen mit Ihnen völlig einig, keine Frage. Wenn wir die Regeln einer Demokratie akzeptieren, so müssen wir die gewählte Regierung akzeptieren. Ich stehe auch eher links und meine, dass dieses Bündnis eine Chance verdient. Dieses Land braucht eine linke Partei, unabhängig von der Vergangenheit.

    Aber wenn man Ihre letzten Beiträge so liest stellt man fest, dass sich "Links" und "Rechts" - wie auf einer Kugel - am Ende wieder vereinen. Scheinbar ein allgemeines Phänomen zur Zeit. Warum ist das so? Ihre Mitmenschlichkeit gilt also nur für einen "erlesenen Kreis"? Schade. Sie haben mich ja mehrfach auf Ihren Blog verwiesen und bei vielen Themen teile ich eigentlich Ihre Meinung. Deshalb habe ich gedacht, dass Sie auch Verständnis für Flüchtlinge aus Kriegsgebieten hätten. Schließlich sind sie ja auch der Meinung, dass die USA für die Probleme im arabischen Raum mit verantwortlich sind, oder? Seltsam, dieses Gemisch aus "Rechts" und "Links"…

    Peter Scholl-Latour hat diese These immer nur als reinen Fakt präsentiert, nicht wertend. Im Gegenteil. Man hatte den Eindruck er wäre sogar etwas froh, dass Europa bald nichts mehr zu sagen haben wird…

    PS: Ich dachte, Pegida geht es nur um Salafisten, nicht um Flüchtlinge? Die "Anhänger" reden aber immer von Flüchtlingen und "Ausländern" allgemein. Seltsam, oder?

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    gelöschter Nutzer
    07.12.2014

    @ Olib, ich habe gestern noch eine ausführliche Antwort hinterlassen - die offenbar von der FP leider nicht freigeschalten wurde. Schade. Ich möchte mich jetzt aber nicht wiederholen, nur so viel:

    1.) Ich muss den Pegida-Gründer Lutz Bachmann nicht mögen, die Bewegung finde ich trotzdem mehr als überfällig. Details zu meiner Meinung siehe in meinem Blog

    2.) Die Rassenvermischungen sind weder nazistisch/rassistisch gemeint, noch stammen sie von mir. Ich zitierte Peter Scholl-Latour aus dem Buch "Die Welt aus den Fugen"

    3.) Was den alten, armen Mann auf dem Weihnachtsmarkt betrifft (in meinem Blog "Beobachtungen am Rande des Chemnitzer Weihnachtsmarktes"), so hat das schlicht und ergreifend mit Nächstenliebe, Mitgefühl und Menschlichkeit zu tun. Dazu muss ich weder Christ sein, noch hat das was mit meiner Haltung zu Pegida und der deutschen Zuwanderungspolitik zu tun

    4.) Zu Ramelow und die Linke: Da schreibt doch ein Kommentator ernsthaft "Sicherlich kommen gleich die auswendig gelernten Gegenargumente, warum die heutige Linke nichts mit der damaligen SED zu tun hat ...aber unterm Strich handelt sich doch um die gleiche, ich zitiere: Drachenbrut von damals"
    Ganz im Ernst: wer Wolf Biermann auch noch zitiert, mit dem kann es selbst nicht weit her sein. Diesen Hofnarr des Bundespräsidenten ernst zu nehmen geht gar nicht.

    Die, die den Linken Ewiggestrigkeit vorwerfen (und ständig mit Stasi, DDR und SED kommen) sind die eigentlichen Ewiggestrigen. Punkt! 25 Jahre nach der Wende hat dieses Land auch weiß Gott andere Sorgen als scheinbar nie enden sollende DDR-Aufarbeitung! Die Linken werden auch in Thüringen keinen Sozialismus veranstalten. Aber vielleicht können sie wenigstens etwas bewegen in diesem Land. Es wäre bitter nötig! Wenn auch nur im Rahmen der Bundespolitik und in den Grenzen dieses Wirtschafts- und Gesellschaftssystems. Ich wünsche ihnen wenigstens dafür (kleine) Erfolge. Bäume werden sie nicht ausreißen, weil die Politik dieses Land eh von Wirtschaftsbossen und vom Finanzkapital bestimmt wird.
    Im Übrigen bin ich auch erst seit der Wende Schritt für Schritt zum Linkswähler geworden.
    Wenn man die Augen aufmacht und seinen Verstand einsetzt sieht man doch, was in diesem Land alles schief läuft!

    Die AfD dürfen wir nicht wollen (rechtskonservativ, O-Ton CDU), die NPD wollen wir wirklich nicht, der FDP trauern CDU/CSU und SPD sicher keine Träne nach und die Grünen und Linken muss man notgedrungen dulden - haben denn CDU/CSU das alleinige Demokratieverständnis gepachtet? Werden denn die Grünen allenfalls nur als kleiner Koalitionspartner und die Linken als Opposition geduldet? Bissel überheblich gedacht, oder?

    Mir gefällt gefällt auch dieser Teil eines Kommentars: "....Und so mancher gemütliche Rheinländer oder Bayer, der möglicherweise noch nie die neuen Bundesländer bereiste, wird sich verwundert die Augen reiben: "Was, die wollen da im Osten den Sozialismus wieder aufbauen? Dann sollen sie mal die Mauer nicht vergessen." Solche Fehleinschätzung hat das kleine Land in der Mitte Deutschlands sicher nicht verdient. Ein rot-rot-grünes Zweckbündnis unter Führung der Linken wäre auch keine neue Zwangsvereinigung zur SED 2.0, wie manche meinen.l......."

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    aussaugerges
    06.12.2014

    Das mit den 2 % hat der Herr Demaziere vor circa 5 Jahren gesagt.(FP) kleiner Artikel
    Das war ein Artikel über Schwarz ,Weiß denken.
    Weil das den Demaiziere auch überdrüssig war.
    Den Artikel habe ich noch.
    Tausende Berufsverbote gabs im Westen auch.
    Aber nicht bei den Nazis.

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    olib
    06.12.2014

    @A809626: Obwohl wir uns oft über das Motorradfahren "streiten", so habe ich Sie doch immer für einen vernünftigen Menschen gehalten. Auch hier kann ich Ihnen eigentlich zustimmen. Aber was Sie zuletzt über Pegida geschrieben haben, passt so gar nicht zu Ihrer Meinung hier bei diesem Thema. Ich war über Ihren Beitrag kürzlich sehr schockiert und das wollte ich Ihnen unbedingt sagen. Bis hin zu Rassenvermischungen war alles dabei. Ich hätte Ihnen eigentlich zugetraut, dass Sie den Braten hinter Pegida riechen. Das passt nicht zu dem Mann, der auf dem Weihnachtsmarkt einem armen Menschen etwas Geld zusteckt. Und schon gar nicht zu Ihrer sonst linken Meinung. Ich bin verunsichert...

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    gelöschter Nutzer
    06.12.2014

    @aussaugerges:
    1. Haertwig und nicht Haetwig
    2. Musste ich in der Zone meine Kindheit verleben
    3. nur 2% Stasi Opfer? Woher kennen sie so genau die Zahlen? Was ist mit all denen, die nicht ABI machen durften, Nicht studieren Berufsverbote hatten, weil sie nur das Recht auf Ausreise für sich beanspruchten...... .

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    aussaugerges
    06.12.2014

    Haetwig;Der Überhebliche Wessi...

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    gelöschter Nutzer
    06.12.2014

    Die, die den Linken Ewiggestrigkeit vorwerfen (und ständig mit Stasi, DDR und SED kommen) sind die eigentlichen Ewiggestrigen. Punkt!

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    aussaugerges
    06.12.2014

    Es ist zur Zeit eine Sendung im ZDF Info:6,55 bis 7,40Uhr
    "Das Grauen des Krieges.
    Wenn Soldaten zu Bestien werden."

    HIER WIRD GANZ KLAR DARGESTELLT WAS DEUTSCHE UND AMERIKANER ANGERICHTET HABEN.


    Das ist nicht meine Welt,aber einiger in diesem Forum.
    Aber sie wollen es nicht sehen.
    Nein sie leugnen es sogar.
    Zum Beispiel 33000 Tote an einem Tag.

    Übrigens es gab nur 2% Stasi Opfer in der DDR aber 25 % wollen Geld.

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    Freigeist14
    05.12.2014

    Die Ewiggestrigen tummeln sich hier und jammern herum.

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    gelöschter Nutzer
    05.12.2014

    Übrigens habe ich dieses schon so ähnlich in der MOZ(Barnim) geschrieben. Und ich stehe dazu. Ein Pole sagte mal zu mir:(Wie arm wie ehemaligen Zonis doch sind und unser Glück nicht fassen können." DieFfrage von ihm war: "Warum seid ihr immer so gegen das Gute?"

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    gelöschter Nutzer
    05.12.2014

    @fp2012
    Schade, sie merkten nicht es war zynisch gemeint der Kommentar von mir!
    PS: Ich lebe in Brandenburg und weiss was es heisst unter Roten zu leiden!!!!!

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    524989
    05.12.2014

    Irgendwo scheint dem Mohring entfallen zu sein, dass Frau Lieberknecht vor 5 Jahren gar 3 Wahlgänge brauchte, um sich ins Amt wählen zu lassen! Naja. Wir werden sehen, wie sich Rot-rot-grün im Nachbar-Freistaat machen wird...

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    fp2012
    05.12.2014

    @Haertwig:
    Sie haben etwas vergessen. Es geht Ihnen zu gut und sie vergessen zu schnell.
    Eine Schande für Ostdeutschland!

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    gelöschter Nutzer
    05.12.2014

    ebenfalls Glückwunsch allen ewrig gestrigen und nun Herr ramelow, ran ans Werk tun sie etwas für thüringen und Deutschland. Treten Sie zurück!

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    Freigeist14
    05.12.2014

    Herzlichen Glückwunsch Thüringen!Aller Unkenrufe zum Trotz klappte es bereits im 2.Wahlgang.Eine Niederlage der Reaktion.

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    4
    gelöschter Nutzer
    05.12.2014

    armes Deutschland, da sieht man was passiert, wenn es den Deutschen zu gut geht.



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