Pyrotechnik: Wolfsburg nimmt zwei Fans erfolgreich in Regress

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat zwei Fans wegen des Abbrennens von Pyrotechnik erfolgreich in Regress genommen. Nach einem Prozess vor dem Landgericht Braunschweig haben sich die Parteien auf einen Vergleich geeinigt, die Beklagten leisteten bereits eine Teilzahlung in Höhe von 3500 Euro an den Klub, wie die Niedersachsen bekanntgaben.

Wolfsburg hatte die beiden identifizierten Anhänger angeklagt, nachdem sie im Dezember 2014 während des Auswärtsspiels bei Hannover 96 aus dem VfL-Fanblock unerlaubt Pyrotechnik gezündet hatten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte Wolfsburg daraufhin zu einer Strafe in Höhe von 6000 Euro verurteilt.

"Uns ist es zunächst einmal wichtig, dass alle Fans ein sicheres und unvergessliches Stadionerlebnis genießen können. Daher ist es unsere Pflicht, wie auch die aller anderen Bundesliga-Klubs, maximale Sicherheit zu gewährleisten. Besucher eines Bundesliga-Spiels, die sich nicht an die im Stadion geltenden Regeln halten, und entsprechend ermittelt werden, müssen daher für ihr Fehlverhalten haften", sagte VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher: "Wir haben uns mit den in diesem Fall Beklagten in einem Vergleich geeinigt, so dass letztlich nur eine Teilsumme der Strafe an den VfL Wolfsburg gezahlt werden musste. Wir betrachten hierbei natürlich auch immer die Einzelfälle und gehen unter Berücksichtigung aller Interessen vor. Zu begrüßen ist in diesem Zusammenhang, dass das Landgericht Braunschweig mit diesem Urteil eindeutig die Möglichkeit des Regresses bestätigt hat."

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