Ribery: Vorzeitiger Abgang "war abgesprochen"

83 Minuten auf der Bank - zu viel für einen Superstar mit dem Anspruch von Franck Ribery. Oder? Das Bundesliga-Spiel seines Arbeitgebers Bayern München gegen Bayer Leverkusen (3:1) war jedenfalls noch gar nicht beendet, da verließ der stolze Franzose bereits die Allianz Arena. Aus Frust? Nicht doch, versicherte Ribery.

"Es hatte nichts mit dem Spiel zu tun. Ich bin überhaupt nicht sauer, dass ich nicht gespielt habe", sagte der 35-Jährige der Bild am Sonntag: "Alles war mit dem Trainer abgesprochen."

Ribery hatte es nach überstandenen Muskelproblemen erst in letzter Sekunde in den Kader des deutschen Fußball-Rekordmeisters geschafft. Als nach Corentin Tolisso (Kreuzband- und Außenmeniskusriss) mit Rafinha (Teilriss des Innenbandes im Sprunggelenk) sein zweiter Kumpel ausgetauscht werden musste, ergriff Ribery die "Flucht". Mit dem Taxi ging es nach Hause. Das Wechselkontingent war ohnehin ausgeschöpft.

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