ATSV-Kegler büßen Heimnimbus ein

2. Kegel-Bundesliga: Freiberg unterliegt dem Dommitzscher KC 3:5 (3357:3381) und ist aus dem Titelrennen

Freiberg.

Den Bundesliga-Keglern des ATSV Freiberg geht im Endspurt der Saison offenbar die Puste aus. Nach einer überragenden Hinrunde mit acht Siegen aus neun Spielen kassierte der ATSV am Sonnabend beim 3:5 gegen den Dommitzscher KC bereits die vierte Niederlage der Rückrunde - und verlor zudem nach langer Zeit wieder ein Heimspiel.

"Das hatten wir uns ganz anders vorgestellt", sagte ATSV-Kapitän Michael Hahn nach dem Duell gegen das Schlusslicht enttäuscht. Zwar sei Andreas Göthling kurzfristig erkrankt ausgefallen, "aber trotzdem dürfen wir uns natürlich nicht so die Butter vom Brot nehmen lassen", schüttelte Hahn den Kopf.

Die stark abstiegsbedrohten Gäste klammerten sich an ihren letzten Strohhalm und erkämpften gegen Olaf Lange und Ingolf Stein im ersten Durchgang ein 1:1 - bei überschaubaren 20 Kegeln Rückstand. Nach dem Willen der Freiberger sollte dieser im zweiten Spielabschnitt erheblich anwachsen, doch es kam anders. Zwar fuhr Kapitän Hahn erwartungsgemäß den zweiten Punkt ein, konnte aber nur 13Kegel herausholen. Parallel dazu unterlag Robert Mehlhorn.

Der Einsatz des U-18-Spielers Erik Krutak, der Göthling vertrat, stand somit unter keinem guten Stern. Zwar legte der Youngster seine Nervosität im Verlauf des Duells ab und entschied Bahn 2 für sich, doch am Ende konnte er nicht mithalten. Mehr als 100 Kegel Rückstand besiegelten die erste Heimniederlage des ATSV seit mehr als drei Jahren, auch wenn Michael Zimmer den dritten Mannschaftspunkt holte und sein Match klar gewann. Damit verabschiedete sich der ATSV auch endgültig aus dem Kampf um den Staffelsieg. (miha)

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