Barkas bleibt in der Erfolgsspur

Nach dem 4:0- (2:0)-Erfolg über den TSV Falkenau behält der SV Barkas Frankenberg die Tabellenführung. Torjäger Torsten Frank traf dreifach.

Frankenberg.

Bei Temperaturen um die 30 Grad zogen es gestern viele Mittelsachsen vor, sich noch einmal im Freibad zu tummeln. Diese Option stellte sich den Fußballern des SV Frankenberg und des TSV Falkenau nicht, denn sie zwang der Spielplan der Fußball-Mittelsachsenliga, auf dem kuschelig- heißen Kunstrasen des Sportplatzes Hammertal um Punkte zu kämpfen. Dabei verursachte die Witterung aber keine Verschiebung der erwarteten Kräfteverhältnisse, denn der Tabellenführer aus Frankenberg schickte den Aufsteiger TSV Falkenau mit 4:0 (2:0) nach Hause.

Damit untermauerte Frankenberg die Spitzenposition, Falkenau wartet mit zwei Zählern auf dem Konto weiter auf den ersten Dreier und kommt dem Tabellenende aktuell bedrohlich nahe. Insgesamt gab es über den Sieg der Barkas-Elf keinen Diskussionsbedarf, zu groß war die Überlegenheit der Gastgeber. "Es war doch klar, dass bei der spielerischen Qualität uns der Gegner nicht nur einen Schritt voraus ist. Wir wollten lange hinten die Null halten und das Ergebnis in Grenzen halten", sagte Falkenaus Spielertrainer Rico Thomas.

19 Minuten waren gespielt, als Frankenbergs Torjäger Torsten Frank die Gastgeber per Abstauber 1:0 in Front brachte. Die Falkenauer Offensivbemühungen hielten sich in Grenzen, einem Schuss von Thomas fehlte nach einer reichlichen halben Stunde die notwendige Präzision. Diese fehlende Feinjustierung hatte dann aber wiederum Frank im Fuß, als er in der 35. Minute auf 2:0 erhöhte. Bis zur Pause vergaben Felix Ebert und Steffen Kellig Möglichkeiten zu erhöhen.

Dies geschah unmittelbar nach Wiederanpfiff. Kellig hatte wenig Mühe, aus Nahdistanz das Spielgerät über die Linie zu drücken (49.). Damit war die Entscheidung gefallen. Danach lief der Barkas-Motor zwar nicht mehr extrem hochtourig, aber der SV hatte die Lage im Griff. Die Gäste versuchten zu kontern, konnten dabei aber weder Angst noch Schrecken verbreiten. Nur bei einem Schuss von Anthony Meyer kurz vor Schluss musste sich Frankenbergs Torhüter Nico Bretschneider ganz lang machen. Doch zu diesen Zeitpunkt hatte Frank mit seinem dritten und dem vierten Frankenberger Treffer bereits den Sack zugebunden. "Die Hitze war ganz schön belastend. Aber unser Team hat das heute hervorragend gelöst und ließ nichts anbrennen, auch wen wir den Gegner etwas stärker erwartet hatten", sagte Frank nach dem Spiel.

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