Brillante Verlierer

Beim Udo-Steinberg-Cup setzten sich zwar die B-Jugend-Kicker des Chemnitzer FC durch. Aber die jungen Gastgeber überraschten alle.

Mittweida.

Die Spiele dieses Turniers verliefen alles andere als erwartbar: Vor rund 300 Zuschauern startete am Samstag der Udo-Steinberg-Cup im Stadion am Schwanenteich. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Hochschule Mittweida spielte die heimische B-Jugend gegen die gleichaltrigen und alle von Udo Steinberg mitbegründeten Mannschaften des FC Erzgebirge Aue, Chemnitzer FC und Berliner SV. Hochmotiviert ging der SV Germania gegen den zwei Klassen höher spielenden Gast aus Aue ins erste Halbfinale. Kommentiert von Gert Zimmermann hatten die Erzgebirgler Probleme vor das Tor der Mittweidaer zu kommen, da die defensive Ausrichtung aufging. "Unser Block hat sehr gut gestanden und dadurch hat Aue irgendwann die Lust verloren", berichtete Germania-Trainer Mario Kretzschmar. Und so erkämpften sich die Einheimischen nach 40 Minuten Spielzeit ein 0:0 und zogen im Elfmeterschießen überraschend ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale des Turniers besiegte der Regionalligist Chemnitzer FC den Berliner SV nach einer läuferisch starken Leistung mit 8:0. Im Spiel um Platz drei gegen Aue verloren die Gäste aus Berlin ein lange spannendes Spiel mit 1:5.

Im Finale setzte ein konzentrierter CFC die Zeichen auf Sieg, nachdem er früh in Führung ging und das defensive Konzept des SV Germania Mittweida zu einer Veränderung zwang. Diese erfolgte in der zweiten Halbzeit, als der Gegner offensiver aufgestellt wurde. Trotzdem gewann der CFC mit 3:0 das Finale und den Udo-Steinberg-Cup. Auch wenn sie als Verlierer vom Platz gingen, war Kretzschmar zufrieden: "Ich finde es gut, dass sich alle dermaßen reingekniet haben. Gegen den CFC war einfach nicht mehr drin, da hat man den Klassenunterschied klar gemerkt hat." (ulli)

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