BSC-Serie bei Stahl gerissen

Fußball-Landesklasse: Freital - Freiberg 4:1 (3:1)

Freiberg.

Irgendwann ist jede Serie einmal zu Ende. Diese Erfahrung haben auch die Fußballer des BSC Freiberg machen müssen, die in der Landesklasse Mitte nach 16 Spielen ohne Niederlage (davon 13 Siege) erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz mussten: Beim Tabellenfünften Stahl Freital biss sich der Spitzenreiter am Samstag die Zähne aus und verlor klar mit 1:4 (1:3).

"Heute hatte keiner bei uns Normalform", sagte Spielertrainer Rico Thomas. Zudem habe man sich bei den Gegentoren regelrecht dumm angestellt, ärgerte sich der 28-Jährige. Nach drei Treffern des Freitaler Torjägers Eric Zimmermann lag der BSC bereits nach 20 Minuten 0:3 im Hintertreffen. Sebastian Krause, Freibergs Torschütze vom Dienst der vergangenen Wochen, ließ die Gäste wenig später wieder hoffen: Nach schönem Doppelpass mit Thomas verwandelte er den Rückpass des Spielertrainers zum 1:3 (24.).

"Das war ein blitzsauberer Angriff", lobte Co-Trainer Swen Hennig. "Leider unser einziger im ganzen Spiel." Bis dahin habe die Mannschaft eine grottenschlechte Leistung geboten und bei allen drei Gegentoren Pate gestanden, schätzte der 46-Jährige ein. Es kam aber noch schlimmer: Bei einem Pressschlag verletzte sich Sebastian Krause und schied kurz vor der Pause verletzt aus. Der Mittelfeldspieler, der wie Tommy Gommlich in dieser Saison schon elfmal getroffen hat, fällt vermutlich drei bis vier Wochen aus.

Das zog den nächsten Bruch im Spiel der Freiberger nach sich. In der 2. Halbzeit habe man keine nennenswerte Tormöglichkeit besessen, so Co-Trainer Hennig, und wurde nochmals ausgekontert. "Wir waren weit von unserem Leistungsniveau entfernt", sagte Hennig, was Ballbesitz, Tempo und Passgenauigkeit betraf. Dass man irgendwann verlieren würde, war klar, so der Co-Trainer. "Aber das war deprimierend."

Trotzdem haben die BSC-Männer nun bis nach Ostern frei. "Wichtig ist, dass wir die Köpfe wieder freibekommen und unsere Blessuren auskurieren", sagte Rico Thomas. Trotz der Schlappe sei die Stimmung aber keinesfalls am Boden: "Wir haben noch sechs Punkte Vorsprung - und lieber einmal 1:4 verlieren als viermal 0:1." (sb)

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