BSC: Viel Erfahrung auf der Bank

Fußball-Landesklasse: Freiberg gegen Weinböhla

Freiberg.

Die Fußballer des BSC müssen in dieser Saison gut bei Kräften sein - und sind es bislang auch. Denn die Ersatzbank des Freiberger Landesklasse-Teams dürfte derzeit in Sachen Durchschnittsalter fast konkurrenzlos sein: 43 Jahre betrug es beim jüngsten Spiel des BSC beim Meißner SV, zuvor waren es immerhin noch 34,7 Jahre.

Die Personaldecke sei schon die ganze Saison nicht sehr dick, "im Moment ist die Lage aber besonders angespannt", sagt Swen Hennig. Der 46-jährige Co-Trainer des BSC bildete zuletzt mit Torwart-Trainer René Partzsch (40/Foto) das Duo auf der BSC-Bank, eine Woche zuvor hatte A-Junior Lukas Preußer (18) den Schnitt noch gewaltig gedrückt. Während Hennig schon in etlichen Landesklasse-Spielen dieser Saison auf dem Protokoll stand, zieht sich seit kurzem auch Partzsch mit um - und kam gegen Pirna-Copitz (4:0) und in Meißen (2:0) sogar zu Kurzeinsätzen. Jeweils in der 89.Minute ließ sich der 40-Jährige in beiden Partien einwechseln. "Wenn ich schon mal da bin", sagt Partzsch lachend. Und einige Minuten reiche die Luft noch, so der Dorfhainer, der 2004 erstmals als Co- und Torwarttrainer zum BSC kam und 2007 mit Trainer Steffen Simon den Aufstieg in die Sachsenliga schaffte.

An der akuten Personalsituation werde sich bis Saisonende wenig ändern, sagt Co-Trainer Hennig, da auch der Kader der zweiten Mannschaft schmal sei. Zudem habe sich beispielsweise Tsobmo Dongmo, der Student aus Kamerun, seit der Winterpause einfach nicht mehr gemeldet, schüttelt Hennig den Kopf. So reißt der aktuelle Ausfall von Sebastian Krause (verletzt) und Marcel Krause, der nach dem Studium aus beruflichen Gründen in die Pfalz gezogen ist, ein großes Loch. "Aber die Jungs haben das zuletzt gut gestopft und wissen, dass sie jetzt bis zum Schluss durchziehen müssen."

Noch fünf Spiele haben die Freiberger in dieser Saison zu absolvieren, zwei davon zuhause. Mit TuS Weinböhla kommt am Sonntag der Tabellenneunte (19 Punkte) zum BSC (1./48), der im Moment wieder neun Punkte Vorsprung auf Verfolger Wilsdruff hat. Im Hinspiel trotzte Weinböhla den Freibergern ein 4:4 ab. Allerdings habe man da tatkräftig mitgeholfen, blickt Swen Hennig zurück. "Wir haben definitiv etwas gutzumachen." (sb)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...