BSC will doch nicht aufsteigen

Fußball: Freiberger spielen in Hartmannsdorf 1:1

Freiberg.

Überraschende Wendung bei den Fußballern des BSC Freiberg: Der Tabellenführer der Landesklasse Mitte, der zwei Spieltage vor Schluss fünf Zähler vor Verfolger Motor Wilsdruff liegt, will im Falle eines Staffelsieges doch nicht in die Sachsenliga aufsteigen und ein weiteres Jahr in der Landesklasse antreten, sagte BSC-Vorsitzender Jörg Neuber am Freitag der "Freien Presse". Das sei Ergebnis der jüngsten Beratung zwischen der sportlichen Leitung und dem Vorstand am Donnerstagabend. "Leider ist es uns bis jetzt nicht gelungen, die Mannschaft vor allem in der Breite so zu verstärken, dass ein Aufstieg in die Landesliga sinnvoll wäre", erklärte Neuber. Man habe immer gesagt, dass auf dem Weg nach oben noch einige Hürden zu nehmen sind und Hausaufgaben gemacht werden müssen. Das habe man leider nicht geschafft, so der BSC-Chef. Schließlich sei man überein gekommen, "dass wir nicht mit einem zu kleinen Kader ein sportliches und finanzielles Abenteuer suchen wollen", sagte der 46-jährige Jurist.

Zudem ist der Staffelsieg nach wie vor nicht in trockenen Tüchern: Im vorletzten Spiel der Saison kam der Spitzenreiter beim Tabellenzehnten Empor Hartmannsdorf nur zu einem 1:1 (0:1). Die Freiberger waren zwar 90 Minuten haushoch überlegen, ließen aber selbst größte Chancen liegen. In der 1. Halbzeit retteten Pfosten und Latte für Empor, nach der Pause vergab der BSC unter anderem einen Foulelfmeter (75.). Empor hatte einen seiner wenigen Konter zur Führung (12.) genutzt. Das 1:1 besorgte der gerade eingewechselte Zaharanski (67.). (sb)

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