"Das Halbfinale ist unser Ziel"

Mit der Endrunde um den Mittelsachsencup endet die kurze Hallensaison. Der Titelverteidiger hat sich dabei auch in diesem Jahr wieder einiges vorgenommen.

Flöha.

Matthias Zänker muss nur kurz überlegen, wenn es um die Hallenbilanz des SV Fortuna Langenau in den vergangenen Jahren geht. "Seitdem ich hier bin, standen wir dreimal im Endspiel", so der Trainer des Mittelsachsenligisten. "Zweimal haben wir gewonnen, einmal verloren." Klar, dass seine Mannschaft damit zu den Favoriten bei der Endrunde des mittelsächsischen Hallencups gilt, die am Samstag ab 14 Uhr in der Halle des Flöhaer Pufendorf-Gymnasiums ausgetragen wird.

Und so schwankt Zänker auch immer ein wenig. Auf der einen Seite ist natürlich der Ehrgeiz da, die Final-Serie fortzusetzen und vielleicht auch den Titel zu verteidigen. Das bewiesen auch die anderen Hallenturniere der Fortunen in Brand-Erbisdorf und Oederan, wo der SV gute Ergebnisse erzielte. "Wenn wir irgendwo teilnehmen, wollen wir natürlich auch was reißen", so Zänker. Doch der Langenauer Trainer blickt auch auf die Konkurrenz und weiß, dass der Titelverteidiger die schwerere der beiden Gruppen erwischt hat, in der sich neben Kreisligist Bobritzsch auch die beiden Mittelsachsenligisten aus Oederan und Langhennersdorf tummeln. "Das ist eine starke Gruppe. Da müssen wir uns erst einmal durchsetzen", schätzt Zänker die Lage ein. Zumal ihm auch eine wichtige Personalie fehlt, denn Phil Reyer fällt aus. "Er ist wahrscheinlich einer der besten Hallenspieler im Kreis, wird uns aber verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen." Der Langenauer gibt sich aber kämpferisch: "Das Halbfinale ist unser Ziel."

Die Fortunen sind nicht die einzigen, die antreten um den Titel zu holen. Auch der TSV Großwaltersdorf/Eppendorf startet in Flöha, geht die Sache aber etwas weniger ehrgeizig an. "Wenn man dabei ist, will man natürlich auch gewinnen", sagt Trainer Robert Hohlfeld. "Aber ein Muss ist das nicht." Zwar sei seine Mannschaft in der Gruppe mit Rossau, Flöha II und dem Zuger SV Favorit, aber: "Fünf bis sechs gute Hallenspieler haben auch die unterklassigen Teams. Klassenunterschiede verschwimmen da mehr." Man werde die Konkurrenz nicht auf die leichte Schulter nehmen, so Hohlfeld. Beim TSV Langhennersdorf ist die Marschrichtung dagegen klar: "Wir haben uns einiges vorgenommen", erklärt Trainer Rudi Lassen. "Die Vorrunde hat Spaß gemacht, und jetzt fahren wir natürlich nach Flöha, um dort was zu reißen." Zwar habe man die schwere Gruppe erwischt, aber Lassen stehe sein "bestmöglicher Kader" zur Verfügung, wie er betont.


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