Doppel sind noch nicht vorstellbar

Mehr als 200 Tischtennis-Mannschaften haben im Kreisverband Mittelsachsen für die neue Saison gemeldet. Allerdings könnte es zu einem neuen Spielmodus kommen.

Mittweida/Freiberg.

Trainieren dürfen die Tischtennisspieler in Sachsen schon seit Mai wieder. In zwei Monaten könnten die Teams dann auch wieder um Punkte schmettern. Die neue Saison soll am ersten September-Wochenende starten. Darauf hat sich der Vorstand des Kreisverbandes Tischtennis Mittelsachsen in dieser Woche geeinigt.

Während am besagten Wochenende Einzel-Ranglisten-Turniere sowie der Tischtennis-Kreistag geplant sind, sollen eine Woche später die Partien der ersten Runde im Kreispokal ausgetragen werden. Die ersten Punktspiele von Mittelsachsenliga bis zur 2. Kreisklasse gehen ab 14. September über die Bühne.

Bisher haben auf Kreisebene 144Vierer-Teams für die Punktspiele gemeldet. Dazu kommen rund 20Nachwuchsmannschaften, die in den Altersklassen U 11 bis U 18 antreten. Auf Landes- und Bezirksebene gehen 27 Teams aus Mittelsachsen an die Tische, sodass 2020/21 insgesamt fast 200 Teams aus der Region im Spielbetrieb stehen.

"Als Kernproblem kristallisiert sich derzeit das Doppel heraus", erläutert Kreisverbandschef Bernd Schmidt das Hauptproblem des Trainings und wahrscheinlich auch der neuen Punktspielsaison. Während sonst in den Sporthallen durch das Desinfizieren der Hände am Halleneingang die Hygienevorschriften und der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können, ist das bei Doppelspielen unmöglich. Deshalb dürfen im Trainingsbetrieb momentan keine Doppel gespielt werden. "Falls an dieser Vorschrift festgehalten wird, wären auch neue Spielformulare ohne Doppel notwendig", sagt Sebastian Lohse, Vorstandsmitglied und Jugendwart im Kreisverband Mittelsachsen. Diesbezüglich müsse es auf jeden Fall weitere Festlegungen seitens des Deutschen Tischtennis-Bundes geben, fordert Lohse. (scu)www.tischtennis.de

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