Eine gute Halbzeit allein reicht nicht

Handball-Bezirksliga: Regionalvertreter verlieren ihre Auswärtsspiele

Niederwiesa/Oederan.

Für die Handballer der Region hat es am 14.Spieltag der Bezirksliga auf fremden Parkett nichts zu holen gegeben. Der SV Grün-Weiß Niederwiesa verlor beim Spitzenreiter HSG Sachsenring Hohenstein-Ernstthal 19:33 (10:17), der HV Oederan unterlag im mittelsächsischen Derby bei TSV Fortschritt Mittweida 19:25 (7:16). Damit bleiben beide Teams weiter in der Abstiegszone hängen.

"Es ist uns nicht gelungen, an die die gute Leistung der vergangenen Woche anzuknüpfen. Ich bin enttäuscht", sagte Niederwiesas Trainer Martin Herwick (Foto), dem insbesondere die desolate Chancenverwertung negativ aufgefallen war. So vergab sein Team vier Siebenmeter. "Wir hätten noch sechs Stunden spielen können, und es wäre nicht besser geworden", sagte der Niederwiesaer Übungsleiter, der zugleich festgestellt hatte, dass seine Männer nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzten. "Wir haben es dem Tabellenführer erlaubt, sein Konterspiel aufzuziehen. In der Abwehr agierten wir im Gegensatz zu Sachsenring viel zu brav, zudem konnten wir unsere offensive Abwehrtaktik nicht durchziehen", legte Herwick nach. Sein Team geriet von Beginn an in Rückstand (3:9), lag Mitte der ersten Hälfte 4:11 hinten und musste es nach dem Wechsel zulassen, dass der Rückstand auf zehn Tore anwuchs (14:24). Herwick hofft nun, dass möglichst alle verletzten Spieler bald wieder an Bord kommen.

Kaum besser erging es den Oederaner Handballern, die nach der Auswärtsspiel in Mittweida weiterhin unmittelbar hinter Niederwiesa auf dem vorletzten Tabellenplatz liegen. Nach 12 Minuten lag der HVO 2:8 zurück, auch eine Auszweit brachte zunächst keine Besserung. Zur Pause war eine Vorentscheidung schon gefallen, wenngleich die Oederaner Mannschaft nie aufgab und bis zur 50. Minute auf vier Tore verkürzen konnte. "Hätten wir den ersten Durchgang nicht verschlafen, wäre für uns auf jeden Fall mehr drin gewesen. Aber eine gute Halbzeit allein reicht eben nicht, um erfolgreich zu sein", sagte Oederans Trainer Michale Kranz. Er hatte in diesem Spiel berufsbedingt auf Riccardo Seidel verzichten müssen.

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