Flöhaer experimentieren im Endspurt

Für die TSV-Fußballer ist in der Mittelsachsenliga Platz 4 in Stein gemeißelt. Darum bastelt Trainer Mirko Schwoy mit seinem Team am neuen System.

Flöha.

Die Fußball-Mittelsachsenliga ist längst auf die Zielgerade eingebogen. Noch drei Spieltage stehen an, bevor die Entscheidungen über die Meisterschaft und den Abstieg gefallen ist. Mit beidem hat der TSV Flöha nichts mehr zu tun. Das Team von Trainer Mirko Schwoy liegt mit 42 Punkten und 60:30 Toren auf dem vierten Tabellenplatz. Dabei haben die Kicker aus dem Auenstadion uneinholbare zehn Punkte Vorsprung auf Verfolger Oederaner SC sowie einen Rückstand auf den Bronzerang von 9 Zählern. Der vierte Platz ist somit in der Endabrechnung praktisch in Stein gemeißelt.

Flöha muss am Sonntag bei Germania Mittweida II (6. Platz, 31Punkte) antreten, spielt noch zu Hause gegen Brand-Erbisdorf (12./19) und tritt beim BSC Freiberg II (8./27) an. Zuletzt lief bei den Auftritten des TSV nicht immer alles rund, doch damit hat Schwoy keine Probleme. "Derzeit bin ich dabei, meiner Mannschaft ein verändertes taktisches System zu vermitteln", verrät der Übungsleiter. Der Grundgedanke liege darin, im Angriff nicht mehr gezielt auf lange Bälle zu setzen, sondern mehr auf Ballbesitz zu bauen und sich daraus Chancen zu erarbeiten. "Das braucht Zeit und Spieler, die diese Idee mit umsetzen wollen. Wir sind zusammen auf einem sehr guten Weg. Meine Kicker sind willig und fähig", so Schwoy. Er wolle auf jeden Fall das Heimspiel gewinnen. "Auswärts nehmen wir gern alles mit, was wir bekommen können. Gegen zweite Mannschaften zu spielen, ist nie einfach", sagte der Coach.

Der Oederaner SC bekommt es zu Hause mit dem Tabellenletzten SVBarkas Frankenberg zu tun, reist dann nach Großwaltersdorf und spielt zum Abschluss zu Hause gegen den SV Mulda (7./28). "Wir haben die Chance, mit zwei Heimspielen unsere ramponierte Bilanz vor eigener Kulisse aufzuwerten, dadurch in der Endabrechnung den fünften Platz zu verteidigen und so annähernd unserem Anspruch gerecht werden", sagte OSC- Vize Steffen Neubert. Zudem hoffe er darauf, dass sich der OSC beim Gastspiel in Großwaltersdorf "achtbar" schlägt.

Der TSV Großwaltersdorf/Eppendorf hat an diesem Spieltag frei, weil er seine Partie gegen Langenau bereits im April erfolgreich mit 1:0 absolviert hat. Im Kampf um die Meisterschaft hat es die Truppe von Trainer Robert Hohlfeld nach der Heimniederlage gegen den neuen Tabellenführer SV Lichtenberg nicht mehr selbst in der Hand, den Titel zu holen. Vielmehr müssen die Großwaltersdorfer, die noch Oederan empfangen und zum TSV Langhennersdorf (9./25) müssen, auf Ausrutscher des SVL hoffen, der bereits am Samstag den SV Mulda empfängt. "Wir haben diese Woche gut trainiert, sind auf das Derby voll fokussiert. Allerdings dürften wir auf eine hoch motivierte Truppe treffen, für die das Duell gegen uns das Spiel des Jahres ist", sagte Lichtenbergs Trainer Manuel Kluge.

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