Fortschritt glückt Revanche

Die Mittweidaer Handballerinnen haben in der Bezirksklasse das Derby beim BSC Motor Rochlitz knapp für sich entschieden. Für die Fortschritt-Männer gab es in Fraureuth nichts Zählbares.

Mittweida/Rochlitz.

Den Handballerinnen des TSV Fortschritt Mittweida ist die Revanche für die Hinspielniederlage gegen den BSC Motor Rochlitz geglückt. Die Fortschritt-Frauen gewannen das Rückspiel an der Zwickauer Mulde knapp mit 22:21 (10:9) und belohnten sich damit für ihren Kampfgeist in der zweiten Halbzeit.

"Am Ende war es für unsere Frauen ein glücklicher Sieg", sagte die Mittweidaer Handball-Abteilungsleiterin Grit Kopasz. Der Rochlitzer Trainer Daniel Eckelt zeigte sich enttäuscht. "Es war nicht unser Tag und Mittweida stand besonders in der Abwehr besser als im Hinspiel." Dieses hatten die BSC-Damen mit 25:21 für sich entschieden. "Besonders in der ersten Halbzeit haben wir viele Chancen liegen gelassen und ab der 20. Minute fand unsere Abwehr keinen Zugriff mehr." Sein Team setzte sich Mitte der ersten Halbzeit mit zwei Toren ab, doch bis zum Seitenwechsel drehten die Gäste die Partie und gingen ihrerseits mit 10:9 in Führung.

In den zweiten 30 Minuten zogen die Rochlitzerinnen zwischenzeitlich sogar einmal auf drei Treffer davon, aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln. In den Schlussminuten war die Partie wieder ausgeglichen. Der Mittweidaerin Jasmin Wehling gelang in der 59. Minute das Siegtor zum 22:21. Die letzte Chance zum Ausgleich vergaben die BSC-Frauen durch einen individuellen Fehler. "Wir müssen aus dem Spiel lernen und weiter arbeiten, um die Klasse zu halten", sagt Daniel Eckelt. Seine Mannschaft verpasste es durch die Heimniederlage, ins Tabellenmittelfeld zu springen und bleibt Elfter. Die Mittweidaer Frauen kletterten durch den Erfolg ihrerseits auf den 5. Platz und reisen am Sonntag zum HV Oederan. Die Rochlitzerinnen gastieren am Samstag beim Zweiten Roßweiner SV.

Für die Bezirksliga-Männer des TSV Fortschritt Mittweida war die Reise zum HC Fraureuth nicht von Erfolg gekrönt. Die Mittweidaer unterlagen bei den Westsachsen mit 30:32 (15:16). Dabei war laut Fortschritt-Trainer Steffen Kopasz diesmal ein Sieg möglich. "Letztlich waren zwei vergebene Strafwürfe und das Verpassen der Drei-Tore-Führung acht Minuten vor dem Ende entscheidend für unsere Niederlage." Bereits in der ersten Halbzeit fielen viele Tore. Während bei Fraureuth vor allem die Rückraumschützen glänzten, trafen bei Mittweida Philipp Rogler aus dem Rückraum sowie die beiden Außen André Hammerschmidt und Kay Schröder.

In der zweiten Halbzeit ging es auf und ab. Die Fraureuther zogen zu Beginn auf 24:20 davon. Doch mit vier Treffern in Folge egalisierten die Mittweidaer den Rückstand binnen vier Minuten. In der 52. Minute führten die Fortschritt-Männer sogar selbst mit zwei Treffern. Fraureuth kam wieder zum Ausgleich und hatte in der Schlussphase das bessere Ende für sich. Zwei Minuten vor Ende der Partie mussten die Mittweidaer eine Zeitstrafe in Kauf nehmen. Die Fraureuther nutzten die größeren Räume clever aus und entschieden das Spiel knapp mit 32:30 für sich. "Wir brauchen die Köpfe dennoch nicht hängen lassen", sagt Steffen Kopasz. "Aufgrund einer guten Leistung über 60 Spielminuten können wir zuversichtlich auf das kommende Spiel in Lengenfeld blicken." Beim Tabellenfünften sind die Mittweidaer am Sonntag gefordert. Durch die Niederlage in Fraureuth rutschten sie auf den 7.Platz ab. (mit gbö)

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