Fortschritt nicht zu stoppen

Die Bezirksliga-Handballer des TSV Mittweida haben gegen den TSV Oelsnitz mit 38:31 gewonnen. Dabei brachte eine neue Formation die Offensive ins Laufen.

Mittweida.

Seit dem Jahreswechsel läuft es rund bei den Handballern des TSV Fortschritt Mittweida. Unter der Führung von Steffen Kopasz haben die Fortschritt-Männer bisher jedes Punktspiel in der Rückrunde der Bezirksliga gewonnen. Auch der Tabellendritte TSV Oelsnitz konnte die stark aufspielenden Gastgeber nicht stoppen. So gewannen die Mittweidaer klar mit 38:31 (20:13) und feierten wettbewerbsübergreifend den fünften Sieg in Folge.

Die Weichen für den Erfolg wurden schon einen Tag vorher im Training gestellt. "Wir haben uns eine effiziente Deckungsvariante erarbeitet, mit der wir den Gegner von Beginn an überraschen wollten", erklärte Kopasz. Und die Arbeit trug Früchte. Die Oelsnitzer , die die beste Offensive der Liga aufweisen, liefen oft erfolglos an. Die Mittweidaer Abwehr ließ kaum Anspiele zu und verhinderte eine Vielzahl an Torabschlüssen. Brachen die Gäste doch einmal durch, stand mit Sven Kunath ein bärenstarker Torhüter zwischen den Pfosten.

Dagegen gelang den Hausherren fast alles. Immer wieder eroberten die Mittweidaer den Ball und spielten ihre Angriffe konzentriert aus. Nach zehn Minuten führten sie bereits mit 7:1. "Egal ob Konter, zweite Welle oder unser Stellungsspiel, in der 1. Halbzeit klappte einfach alles", freute sich Kopasz.

Als sich Antreiber Philipp Rogler Anfang der zweiten Hälfte verletzte, gab es aber einen Bruch im Spiel der Mittweidaer. Sie schlossen die Angriffe nicht mehr konsequent ab, und auch in der Deckung gab es Abstimmungsschwierigkeiten. Nach 46 Minuten waren die Oelsnitzer plötzlich auf zwei Tore heran (27:25). Die Partie drohte zu kippen, doch eine Auszeit brachte Mittweida wieder in die Erfolgsspur. Vor allem Sebastian Natzschka, der in der Schlussminute fünfmal traf, baute den Vorsprung wieder aus. Fortschritt-Torhüter Stefan Natzschka parierte zudem einen Siebenmeter. Am Ende gewannen die Kopasz-Schützlinge völlig verdient. "Wir können jetzt mit viel Selbstbewusstsein auf das nächste Spiel in Lengenfeld blicken", so der Trainer. (mit gbö)


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