Fortschritt noch nicht in Schwung

Die Bezirksklasse-Handballerinnen des TSV Mittweida haben das Heimspiel gegen den VfB Blau-Gelb Flöha mit 16:25 gewonnen. Allerdings ging den Gastgeberinnen erst in den Schlussminuten die Luft aus.

Rochlitz/Mittweida.

Die Handballerinnen des TSV Fortschritt Mittweida haben auch nach dem dritten Spieltag der neuen Saison keine Punkte auf dem Konto. Gegen den VfB Blau-Gelb Flöha verloren die Fortschritt-Damen zuhause klar mit 16:25 (9:13) und tragen damit die rote Laterne in der Bezirksklasse.

Dabei hielten die Mittweidaerinnen in der Sporthalle am Schwanenteich über weite Strecken der Begegnung mit. Nach dem 9:13-Halbzeitrückstand kämpften sie sich wieder auf 15:16 heran (43.). Für die Aufholjagd war auch Torhüterin Julia Prillwitz verantwortlich, die reihenweise Bälle der Flöhaerinnen hielt. Im Angriff blieben die Gastgeberinnen aber harmlos. Anne Kirsten war mit vier Toren die Gefährlichste in der Offensive der TSV-Handballerinnen. Auch in der Schlussviertelstunde gelang der Truppe von Sabine Podzimek nicht mehr viel gegen den Aufsteiger. Lediglich ein Treffer kam noch auf das Torekonto der Mittweidaerinnen, sodass die starken VfB-Damen am Ende hoch mit 25:16 gewannen und mit 4:0 Punkten mit an der Tabellenspitze liegen.

Ligakonkurrent BSC Motor Rochlitz wollte nach einem ausgeglichenen Saisonstart (ein Sieg und eine Niederlage) den nächsten Erfolg gegen die zweite Mannschaft des SV Rotation Weißenborneinfahren. Doch nach dem dritten Spieltag stand am Ende die zweite Schlappe für den Vorjahresdritten auf dem Tableau. Mit 21:27 (10:10) verloren die Motor-Damen auch das zweite Heimspiel in der Sporthalle am Regenbogen und rutschten auf den 7.Tabellenplatz ab.

Dabei war es lange Zeit ein ausgeglichenes Spiel. In der ersten Hälfte konnte sich keine Mannschaft absetzen, und so ging es mit einem leistungsgerechten 10:10-Unentschieden in die Kabinen. Bis dahin konnte sich der Rochlitzer Teamchef Daniel Eckelt auf die gute Defensivarbeit seiner Spielerinnen verlassen. "Beide Abwehrreihen standen gut. Es war eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit, die aber auch von sehr vielen technischen Fehlern geprägt war."

Nach dem Seitenwechsel gaben die Gastgeberinnen das Spiel dann innerhalb von fünf Minuten aus der Hand. In der 35. Minute liefen die Rochlitzerinnen bereits einem 11:15-Rückstand hinterher. "Wir haben den Start total verschlafen. Im Angriff sind die Bälle viel zu leicht verloren gegangen", ärgerte sich Eckelt nach der Partie. Mit dem Rückstand im Kopf lief es für die Motor-Damen nicht mehr rund und bis zur 49. Minute wuchs der Vorsprung der Gäste auf sechs Tore an (15:21). In der Schlussphase bewiesen die Damen von Daniel Eckelt zumindest Moral und kämpften sich auf 19:22 (56.) heran.

"Wir haben nicht aufgegeben und hatten dann das Momentum auf unserer Seite. Leider sorgte eine für uns ungünstiger Beschluss des Schiedsrichtergespanns für die Entscheidung des Spiels", monierte der Rochlitzer Coach. Aufgrund der dünn besetzten Auswechselbank schwanden am Ende auch die letzten Kräfte, so Eckelt, der die 21:27-Niederlage als zu hoch einschätzte.

Beste Werferin für den BSC war Kristin Ott, die sechs Treffer erzielte. "Bis auf die fünf Minuten nach der Pause war es eine gute Partie von uns - und macht Hoffnung für die kommenden Aufgaben", sagte Eckelt. In zwei Wochen empfangen die Rochlitzerinnen den BSV Limbach-Oberfrohna II, der seine beiden Spiele verlor und derzeit den 10. Platz belegt. ( mit gbö)

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