Fortschritt will vorn bleiben

Die Bezirksliga-Handballer des TSV Mittweida empfangen als Tabellenführer morgen den Zweiten VfB Lengenfeld. Dabei muss vor allem die Abwehr funktionieren.

Mittweida.

Mindestens eine der beiden bisher verlustpunktfreien Spitzenmannschaften in der Handball-Bezirksliga muss morgen erstmals Punkte abgeben: Wenn die Männer des TSV Fortschritt Mittweida (1:/4:0) auf den VfB Lengenfeld (2./4:0) treffen, kann der Gewinner dagegen einen wichtigen Schritt machen, um sich in der Saison dauerhaft in der Spitzengruppe festzusetzen. Beide Teams kamen mit zwei Siegen aus den ersten beiden Partien optimal aus den Startlöchern.

"Natürlich ist es unser Plan, den guten Saisonstart zu veredeln", sagt der Mittweidaer Trainer Steffen Kopasz. Dass die Lengenfelder ebenfalls gut aus den Startlöchern gekommen sind, verwundert den Coach nicht. "Ich habe sie von Anfang an weit vorn erwartet, weil sie einen schnellen Handball spielen und besonders aus der zweiten Reihe stark sind." Somit gelte es für seine Mannschaft wiederum, eine aggressive Abwehrarbeit an den Tag zu legen. "Genau so, wie wir dies in den vergangenen Spielen auch getan haben." Lukas Schmieder und Philipp Podzimek werden Steffen Kopasz nicht zur Verfügung stehen. Albert Keil hat beim 36:29-Heimsieg gegen den HC Fraureuth sein vorerst letztes Spiel bestritten. Ihn zieht es zum Studium nach Dresden.

Umgekehrte Vorzeichen dagegen für die Mittweidaer Frauen (11./0:4) in der Bezirksklasse: Sie treffen am morgigen Heimspieltag in einem ersten Kellerduell auf den HV Oederan (10./0:4) und peilen ihre ersten Saisonpunkte an, um den Anschluss ans Mittelfeld zu wahren. Aufsteiger BSC Motor Rochlitz (8./2:2) empfängt morgen den Tabellenführer Roßweiner SV (1./4:0).

In der Bezirksliga der Frauen muss der TSV Penig (10./0:4) beim BSV Limbach-Oberfrohna (11./0:4) antreten. Beide Teams begegneten sich vor drei Wochen im Pokal in Penig, hier verloren die TSV-Damen nach Verlängerung mit 24:25.

Ein mittelsächsisches Duell steht in der 2. Bezirksklasse der Männer an. Hier empfängt Aufsteiger HSG Rochlitz/Geringswalde (2./2:0) morgen die neue Spielgemeinschaft der HSG Striegis (4./2:2). (rosd)

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