Frankenberger auf Aufstiegskurs

Nach dem 4:4-Remis gegen Verfolger Lok Döbeln haben die Schachspieler des SV Turbine in der Bezirksliga weiter alle Trümpfe in der Hand.

Frankenberg.

Ein Remis im Bezirksliga-Spitzenspiel gegen Lok Döbeln hätte der Frankenberger Schachspieler Matthias Bohla im Vorfeld sofort unterschrieben. "Wir mussten stark ersatzgeschwächt antreten und haben befürchtet, dass wir sang- und klanglos eingehen", so Bohla, der sein Duell gegen den Döbelner Heiko Berthold gewann.

"Bei mir persönlich lief es super. Ich hatte den Punkt bereits nach einer Stunde im Sack", sagt der stellvertretende Schach-Abteilungsleiter bei Turbine Frankenberg, der in dieser Saison von fünf möglichen Zählern 4,5 geholt hat. "Es läuft bei mir erstaunlich gut." Einen weiteren Punkt steuerte gegen Döbeln Matthias Mörsberger bei. "Er spielte auf Remis und hat dann von einem Fehler seines Gegners profitiert", so Bohla. Die Frankenberger verloren zwei Partien, die weiteren vier Duelle endeten remis, sodass es am Ende 4:4 stand und die Turbine-Männer zwei Punkte Vorsprung auf den Zweiten, BSV Ehrenfriedersdorf, haben. "Nach unserem 4. Platz in der Vorsaison wollten wir ein besseres Ergebnis einfahren, doch noch ist nichts entschieden", warnt Bohla. Falls es für die Frankenberger am Saisonende mit dem Bezirksmeistertitel klappt, würden sie sich aber nicht gegen einen Aufstieg in die 2.Landesklasse wehren. "Aber bis dahin kann noch viel passieren. Unter anderem müssen wir noch gegen unseren Angstgegner aus Burgstädt ran." 2016 kehrten die Frankenberger aus der 1. Bezirksklasse in die Bezirksliga zurück und spielten seitdem eine gute Rolle. Im Frühjahr können sie nun eine gute Saison mit dem Aufstieg krönen.

Abstiegssorgen haben dagegen weiterhin die Landesklasse-Spieler des SV Motor Hainichen. Gegen den Spitzenreiter SV Grün-Weiß Dresden II setzte es eine 0,5:7,5-Heimniederlage. Nach zweieinhalb Stunden Spielzeit sahen die meisten Bretter noch sehr ausgeglichen aus, doch danach brachen die Hainichener ein. Lediglich Uwe Leichsnering verbuchte ein Remis. Mit lediglich zwei Punkten bleiben die Hainichener auf Platz 9, einem Abstiegsrang.

In der 1. Bezirksklasse verpasste der TSV Fortschritt Mittweida bei Spitzenreiter Erzgebirge Stollberg II einen Auswärtssieg. Durch das 4:4 entführten die Mittweidaer einen Punkt. Andreas Grundmann gewann kampflos am 1. Brett, da Stollberg nur mit sieben Spielern antrat. Die Führung hielt bis ins letzte Duell, doch hier vergab Reiner Damm eine Gewinnstellung und spielte nur Remis. Der SK Geringswalde unterlag gegen Börnichen 3:5. Kein Geringswalder Akteur kam über eine Punkteteilung hinaus, dazu verloren Uwe Teicher und Mario Pasurek ihre Partien. Durch die Heimniederlage stehen die Geringswalder weiter mit einem Punkt auf dem 9.Platz. (mit fic/ulei/reda/un)

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