Franzose schlägt für Freiberg auf

Die Tennisspieler des FHTC stehen in der Ost-liga vor einer Herkulesaufgabe. Aber sie konnten sich dafür verstärken.

Freiberg.

Auf die Tennisspieler des Freiberger HTC wartet in den nächsten Wochen ein hartes Stück Arbeit. "Das ist die stärkste Ostliga, seit es diese Spielklasse gibt", sagt Alexander Kreller, der Tennis-Abteilungsleiter des FHTC, vor dem Start in die neue Saison. Ab Montag stehen in der vierthöchsten deutschen Spielklasse die aktuell fünf stärksten Herrenteams aus Sachsen sowie fünf Mannschaften aus Berlin auf dem Platz - so viele, wie noch nie. "Da es deshalb mindestens vier Absteiger gibt, stehen wir vor einer Herkulesaufgabe", sagt Kreller.

Die Freiberger, die sich wie in den vergangenen Jahren im kroatischen Pula auf die Saison vorbereitet haben, starten dabei mit zwei Heimspielen (in Chemnitz) und wollen dort nach Möglichkeit die ersten Punkte einfahren, so der FHTC-Tennischef. "Die beiden Spiele gegen den Berliner SV am Montag und den TV Frohnau am Sonntag darauf sind richtungsweisend." Kreller ist optimistisch, dass der FHTC erneut den Klassenerhalt schafft. "Wir wollen natürlich den überregionalen Tennissport für Freiberg erhalten", erklärt der 34-Jährige, der zum Stamm des Ostliga-Teams gehört.

Im Vorjahr hatten die Freiberger Rang 6 unter neun Teams belegt und damit nach hartem Kampf die Klasse gehalten. In die neue Spielzeit startet der FHTC jedoch nicht nur aufgrund des intensiven Trainingslagers an der Adria gestärkt: Mit dem Franzosen Vincent Stouff haben die Freiberger zumindest für die ersten Spiele eine neue Nummer 1 verpflichten können. "Das ist eine absolute Verstärkung", strahlt Kreller über den geglückten Coup.

Der 30-jährige Doppelspezialist aus Nantes war jahrelang bei der ATP-Tour unterwegs und schaffte es bis auf Platz 176 der Weltrangliste. Im Moment spiele Stouff vor allem Turniere. "Es war absoluter Zufall, wie der Kontakt zustande kam. Umso schöner, dass er sich für uns entschieden hat", so Freibergs Tennis-Chef. Nächste Woche bleibe der Profi aus Frankreich in der Bergstadt und will unter anderem den Nachwuchs des FHTC trainieren.

Bis auf Kapitän Lars Hack, der nach einer Schulter-OP bis zum Herbst ausfällt, stehe zudem der erfolgreiche Kader der Vorsaison zur Verfügung, sagt Alexander Kreller. Seine Heimspiele trägt der Freiberger HTC wie zuletzt auf der Anlage des Chemnitzer TC Küchwald (Sechserweg 15 in Chemnitz) aus, da die Wettkampfordnung in der Ostliga auch eine Tennishalle fordert.

Auf der Anlage des Freiberger HTC an der Hainichener Straße gibt es dafür zum Saisonstart einen Tag der offen Tür. Heute warten dabei von 14 bis 18Uhr unter anderem Schnupper-Training sowie Hockey- und Tennisparcours.

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