Freiberger dürfen jubeln

Die Hockey-Herren des FHTC haben den Klassenerhalt in der Oberliga perfekt gemacht. Die Damen beenden ihre Negativserie.

Freiberg.

Die Herren des Freiberger HTC sind am Ziel. Mit 3:0 (1:0) setzte sich das Team am 11. Spieltag in der Mitteldeutschen Hockey-Oberliga gegen den Tabellensiebten Leipziger SC vor heimischem Publikum durch und brachte damit den angepeilten Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher. Nach dem zweiten Heimsieg der Feldsaison liegt das Team mit 16 Punkten auf Rang 5 der Tabelle und hat bei drei ausstehenden Spieltagen nun sogar Platz 3 noch in Reichweite.

"Das war eine ordentliche Leistung von uns", freute sich Freibergs Angreifer Philipp Wella, der sich diesmal allerdings nicht in die Torschützenliste eintragen konnte. Auch wenn der Knoten erst spät geplatzt sei, habe die Mannschaft richtig Druck gemacht. "Und endlich haben wir auch unsere Möglichkeiten im Schusskreis genutzt", so Wella. Die Chancenverwertung sei deutlich besser gewesen als in den Spielen zuvor.

Schon in der 6. Minute hatte der FHTC die Führung auf der Kelle: Nach einer Strafecke blieb der Schuss von Christopher Funke jedoch in den Schienen des Leipziger Schlussmanns hängen. Auch danach spielte der FHTC gefährlich nach vorn. Sebastian Müller vergab eine Großchance (15.), traf im zweiten Anlauf nach einem Konter über Kasperdius aber besser - 1:0 (20.). Nach dem Pausentee machte es Alexander Kasperdius selbst: Zehn Minuten nach Wiederanpfiff sorgte er im Anschluss an eine Strafecke für das 2:0. Christian Radach stellte kurz vor Ultimo nach Vorlage von Wella den 3:0-Endstand her.

"Wir haben verdient gewonnen, hatten allerdings auch bei mehreren Strafecken für den LSC einige enge Situationen zu verteidigen", sagte Philipp Wella. Nach diesem Sieg könne man nun entspannt in die letzten Partien gehen, so der 29-Jährige. Am kommenden Wochenende tritt der FHTC bei Schlusslicht HC Niesky an. "Natürlich wollen wir dort weiter punkten und schauen, ob wir uns in der Tabelle vielleicht noch ans Treppchen heranarbeiten können", sagt Wella. Nur zwei Punkte trennen die Freiberger derzeit vom Dritten aus Köthen.

Statistik FHTC: Preußler, Funke, Kaulfürst, T. Radach, C. Radach (1), Wella, M. Müller, S.Müller (1), Kasperdius (1), Kalke, Timmich, Paul, Lieven, Straube

Die Freiberger Damen haben nach drei sieglosen Spielen in Folge den ersten Dreier in diesem Jahr eingefahren. Das Team gewann beim ATV Leipzig II durch Tore von Luisa Simolka (2), Greta Rehagel (2) und Nadine Laue mit 5:0 (2:0) und hält als Tabellenfünfter den Zwei-Punkte-Rückstand zur Platz 3. Am kommenden Wochenende trifft das FHTC-Team in Leipzig im direkten Duell auf den Tabellennachbarn Leipziger SC.

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