Freiberger Männer räumen daheim ab

In der 2. Bundesliga haben die ATSV-Kegler nach einem unglücklichen Start rechtzeitig zurück in die Spur gefunden. Auch die Brand-Erbisdorfer Damen holten in Berlin einen Rückstand noch auf.

Freiberg/Brand-Erbisdorf.

Einen guten Start haben sie am Samstag nicht erwischt, die Männer des ATSV Freiberg. Gleich die ersten beiden Duelle im Heimspiel der 2. Kegel-Bundesliga gingen an den Gast aus Zeulenroda. "Da hatten wir mächtig Pech", sagt ATSV-Kapitän Michael Hahn. Doch danach ließen die Freiberger nichts mehr anbrennen, besiegten den KTV mit 6:2 und verteidigten damit die Tabellenführung der Staffel Ost/Mitte.

Ingolf Stein und Robert Mehlhorn waren zu Beginn die Pechvögel aufseiten der Gastgeber. Mit 2:2-Sätzen und nur zwei Kegeln weniger in der Gesamtzahl verlor Ingolf Stein hauchdünn gegen den besten Gästeakteur Norman Wiesenberg. Rudolf Mehlhorn brachte zwar insgesamt zwei Kegel mehr zu Fall als sein Gegenüber, gewann dabei aber nur einen Satz. Der Druck lag nun vollends beim ATSV und Zeulenroda schielte schon auf etwas Zählbares. Doch von da an spielten die Freiberger ihren Heimvorteil voll aus und gewannen alle weiteren Duelle glatt mit 4:0. Andreas Göthling beruhigte mit 594 Kegeln genau so die Nerven seiner Teamkameraden wie Heiko Wüstling, der auf 579 Leistungspunkte kam. Allein in diesem Durchgang legten die Hausherren satte 163 Holz zwischen sich und die Thüringer. Michael Hahn und Michael Zimmer hatten leichtes Spiel, um den Sieg endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Mit 3411 Gesamtkegeln verbesserten sich die Freiberger auch gegenüber den vergangenen Auftritten auf den eigenen Bahnen. "Mit Blick auf die kommenden Heimspiele gegen Wernburg und Markranstädt ist das äußerst wichtig", so Hahn. Das nächste Spiel bestreitet der ATSV am 10. November jedoch auswärts in Dresden.

Auch die Frauen des SSV Brand-Erbisdorf haben in der 2. Bundesliga Nord/Ost Sonntag einen Sieg eingefahren. Mit 5,5:2,5 gewannen sie bei Kleeblatt Berlin. "Es war aber alles wieder eng beieinander", so SSV-Teamchefin Rica Ulbricht. Vor dem Finaldurchgang lag ihr Team mit einem Mannschaftspunkt und 17 Kegeln zurück. In diesem verlor Maike Weinhold zwar ihr Duell, kämpfte aber um jedes Holz, "was für das Gesamtergebnis wichtig war", so Ulbricht. Dadurch konnte sich Katrin Heutehaus nicht nur über den 4:0-Sieg über ihre Gegnerin sowie über 577 Kegel auf einer schwer zu spielenden Bahn freuen, sondern sie drehte auch den Rückstand bei den Gesamtkegeln noch erfolgreich um. "Sie hat ihre Klasse wieder einmal unter Beweis gestellt", sagt Ulbricht. Die Teamchefin selbst trennte sich zuvor Unentschieden, während Marlies Wurscher der besten Berlinerin des Tages zum Sieg gratulieren musste. Im Mittelpaar fuhren Christina Reuter und Susann Augustin die Mannschaftspunkte in engen Partien für Brand-Erbisdorf ein. Beide spielten 2:2 nach Sätzen, aber drei (Reuter) und zwei (Augustin) Kegel mehr machten den Unterschied zugunsten der Gäste aus. Mit 8:6 Punkten steht der SSV auf Platz 3. Am 11.November spielen sie beim Tabellenführer SV Germania Schafstädt. miha/uc

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