Freiberger Routinier bleibt in der Goldspur

Ski-Orientierungslauf: Bernd Kohlschmidt holt 18. nationalen Titel

Freiberg.

Bernd Kohlschmidt sammelt weiter Meistertitel. Der Freiberger Skiorientierungsläufer, der seit vier Jahren auch die deutsche Nationalmannschaft in dieser Disziplin des Orientierungslaufs unter seinen Fittichen hat, ist am Sonntag im Allgäu Deutscher Meister über die Mitteldistanz der Herren-Elite geworden und feierte bereits seinen 18. nationalen Meistertitel.

"Es war anstrengend, weil die Spuren durch den vielen Neuschnee sehr weich waren", berichtete der 37-Jährige vom Rennen aus Sulzberg. Am Ende habe sich die Erfahrung seiner vielen Wettkampfjahre ausgezahlt, so Kohlschmidt, der seit 15 Jahren zur deutschen Spitze im Skiorientierungslauf gehört. Der Freiberger verwies Altmeister Harald Männel (OL-Team Wehrsdorf) und Florian Bergmann vom SV TU Ilmenau auf die Plätze.

Allerdings kann Kohlschmidt seine Titelsammlung am kommenden Wochenende nicht weiter aufstocken. Beim Rennen über die Langstrecke, das in Klingenthal-Mühlleithen stattfindet, geht der Freiberger als Titelverteidiger nicht an den Start, da er dann als Wettkampfleiter fungiert. Zugleich wird im Vogtland die Tschechische Staffelmeisterschaft ausgetragen. Für beide Wettkämpfe seien schon deutlich über 300 Meldungen aus Tschechien und Deutschland eingegangen, freut sich Kohlschmidt. Anschließend wird der zweifache Senioren-Weltmeister, der im österreichischen Seefeld lebt und trainiert, aber weiter fleißig Trainingskilometer absolvieren. Denn im März will der 37-Jährige nochmals bei den Weltmeisterschaften der Elite starten, die in diesem Jahr im sibirischen Krasnojarsk stattfinden. Kohlschmidt: "Das ist mein großes Ziel."

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