Freiberger straucheln an der Spree

Kegeln, DKBC-Pokal: Aus für ATSV in Berlin

Freiberg.

Die Kegler des ATSV Freiberg sind im DKBC-Pokal bereits aus dem Rennen. In der 2. Runde des deutschen Pokalwettbewerbes war der aktuelle Siebte der 2. Bundesliga Ost/Mitte beim Verbandsligisten SpG Semper/AdW Berlin gefordert und musste am Ende äußerst knapp mit 3:5 (3327:3328) die Segel streichen. "Das ist ein wirklich bitteres Aus", sagte ATSV-Kapitän Michael Hahn (Foto). Um einen Kegel zogen die Freiberger am Ende beim Tabellenzweiten der Verbandsliga Brandenburg den Kürzeren.

Eigentlich hatte der ATSV ein Heimspiel gezogen, musste jedoch als höherklassiger Verein auf Reisen gehen. Zudem fielen berufsbedingt drei Stammspieler aus, so Hahn, der deshalb die Jugendspieler Erik Krutak und Tim Beger mitnahm. Beide seien in Berlin über sich hinausgewachsen, lobte der Freiberger Teamchef. Mit 543 und 540 Kegeln spielten beide persönliche Bestleistungen, wobei Krutak sein Match sogar mit 4:0 Sätzen gewann. Auch Berger nahm dem Berliner U-18-Teamweltmeister Alex Karl zumindest einen Satz ab.

Der zweite Durchgang verlief aus Sicht der Gäste weniger gut. Nach gutem Beginn hatten Philipp Paulmann und Ingolf Stein mit der Bahn zu kämpfen und mussten ihre Duelle abgeben. Zudem lag der ATSV vor dem letzten Durchgang in der Gesamtwertung mit 61 Kegeln im Hintertreffen. Trotzdem versuchten Olaf Lange und Michael Hahn alles und machten bereits auf der ersten Bahn Boden gut. Dann starteten beide eine Aufholjagd und kamen bis auf fünf Kegel heran. Berlin konterte, doch neun Zähler minus vor der letzten Bahn schienen machbar. Die Freiberger kämpften sich erneut heran, doch am Ende blieb die Anzeige für den ATSV bei 3327 Kegeln stehen - und damit genau einem weniger als bei Berlin. (miha)

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