Frühstück hilft nur bedingt

Mit zwei Teams ist der Skatclub aus Flöha und Erdmannsdorf auch diese Saison in der 2. Bundesliga dabei. Der Auftakt verlief eher durchwachsen.

Flöha.

An der Vorbereitung kann es nicht gelegen haben. Denn die Skatspieler des SC Vier Wenzel Flöha/Erdmannsdorf hatten sich vor dem 1. Spieltag der 2. Bundesliga Ost in ihrem Spiellokal, dem "Rosenheim" in Flöha, zum gemeinsamen Frühstück versammelt. Der Wirt, Joachim Schmidt, hatte dabei auch Deftiges auf den Tisch gestellt. Doch auch wenn beide Teams des Skatvereins anschließend gut gestärkt in die neue Saison starteten, stachen nicht alle Trümpfe. Denn mit 6:3Wertungspunkten hatte Grand Hand Zossen die besten Karten, gefolgt von Grand Overt Zwickau und dem SC Vier Wenzel I mit jeweils 5:4 Zählern, während es die Vier Wenzel II nur auf 2:7 Punkte brachten.

John Stopfkuchen, der stellvertretende Vorsitzende des SC Vier Wenzel, schätzte die Auftaktbilanz als ausbaufähig ein. "Wenn wir kritisch mit uns umgehen, ist das Ergebnis für uns zu wenig", sagte der 41-Jährige. Schließlich hätten sich beide Teams ehrgeizige Ziele gesetzt. Die "Erste" unternimmt in den kommenden Wochen den erneuten Anlauf, in der Besetzung Torsten Neumeister, André Richter, Janett Clauß, Kurt Drechsel und Sebastian Haupt den Sprung in die 1. Bundesliga zu schaffen. Die zweite Garnitur peilt erneut den Klassenerhalt an, wobei nach Rang 6 im Vorjahr ein Mittelfeldplatz als Ziel steht.

Dabei ist die zweite Vertretung sogar "international" besetzt. Denn im Team stehen Skatspieler aus drei Bundesländern. Während Stopfkuchen im thüringischen Schmölln zu Hause ist, lebt und arbeitet Stefan Hasterok in Bayern, stammt allerdings aus Freiberg. Auch Thomas Schreiter reist zu den Spieltagen aus Bayern an. Komplettiert wird die Mannschaft von den beiden Sachsen Andreas Eibisch und Michael Rosenmeier. Dass die Akteure geografisch so weit voneinander getrennt sind, sei keine Sensation, sagt Stopfkuchen. "Skatspieler bilden eine große Gemeinschaft. Und ich kenne einige Mitspieler sogar noch aus meiner Studienzeit." In der laufenden Saison werden die beiden Mannschaften des SC Vier Wenzel einmal mehr intensiv auf den Straßen der neuen Bundesländer unterwegs sein. Denn die Gegner kommen nicht nur aus Zwickau, sondern auch aus Berlin und Wismar. In zwei Wochen hat die "Zweite" noch einmal Heimvorteil, während der SC Vier Wenzel I nach Berlin reist.

Deutlich weniger Benzin wird die dritte Vertretung des Vereins verbrauchen. Denn das Team um Wolfgang Zetzschke und Sabine Schubert reizt in der Sachsenoberliga. Zum Auftakt der neuen Saison ist das der Mannschaft hervorragend gelungen. Die Gastgeber erspielten sich 8:1 Punkte und setzten sich gegen die Skatbrüder Wermsdorf II (7:2), die Leipziger Skatlöwen (2:7) sowie Glück Auf Hoyerswerda (1:8) durch. Ebenfalls erfolgreich war der SC Vier Wenzel IV, der in der Bezirksliga mit 7:2 Punkten ein starkes Resultat verbuchte. (mit kem)

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