Germania: Bei Flutlicht ins Achtelfinale?

Fußball-Sachsenpokal: Mittweidaer in Niesky

Mittweida.

In der 3. Runde des Fußball-Sachsenpokals müssen die Mittweidaer Landesliga-Kicker bereits heute Abend ran. Die Reise geht dabei zum Ligakontrahenten FV Eintracht Niesky. Bereits vor zwei Wochen waren die Mittweidaer in der Oberlausitz zu Gast und gewannen mit 2:1 (1:1).

"Damit haben wir das wichtigere von beiden Spielen für uns entschieden", sagt der Mittweidaer Trainer Uwe Schneider. Beide Vereine verständigten sich auf den heutigen, für Amateurfußballer durchaus ungewöhnlichen, Termin an einem Freitagabend unter Flutlicht. "Uns ging es dabei vor allem darum, den Jungs ein freies Wochenende zu gönnen", sagt Schneider. Aber man wolle sich auch nicht nur die Nacht um die Ohren schlagen. "Ich sehe das Spiel als wichtigen Test für die richtungsweisende Partie gegen Markkleeberg kommende Woche und ich will, dass sich die Jungs zerreißen."

Schneider stehen heute gleich sieben Stammspieler nicht zur Verfügung, darunter Stützen wie Philipp Rauthe, Patrick Richter und Kapitän Silvio Grötzsch. "Es werden einige Spieler ihre Chance bekommen, die zuletzt nicht so viele Einsatzzeiten hatten", sagt Schneider. "Und fünf, sechs Jungs haben die Möglichkeit, sich für weitere Aufgaben zu empfehlen." Wichtig werde vor allem sein, dass seine Mannschaft die Partie lange offen hält. Beim Ligaspiel vor zwei Wochen kassierten die Mittweidaer bereits in der 2. Minute einen Gegentreffer. "Und da hatten wir Glück, dass unser Gegner drei, vier hochprozentige Chancen nicht genutzt hat", blickt der Germania-Trainer zurück. Entsprechend motiviert werde die Eintracht zu Werke gehen. "Schließlich hoffen sie auch auf ein großes Los im Achtelfinale", so der 57-Jährige.

Schneider ist dagegen ein möglicher prominenter Gegner im Falle des Achtelfinal-Einzuges egal. Die Mittweidaer reisen heute mit Privatautos zum Auswärtsspiel. Ein Fanbus startet nicht. (rosd)

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