Germania ist nicht aufzuhalten

In der Landesklasse haben die Mittweidaer Fußballer die SG Empor Possendorf mit 3:0 (1:0) geschlagen. Auch im dritten Heimspiel im neuen Stadion bleiben sie damit ohne Gegentor.

Mittweida.

Die Fußballer des SV Germania Mittweida sind endgültig zurück in der Erfolgsspur. Nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen die SG Empor Possendorf bleiben sie nicht nur in dritten Heimspiel im neuen Stadion ohne Gegentor, sondern gewannen auch alle drei Spiele und kletterten nun auf den zweiten Tabellenplatz.

Mit Philipp Rauthe, Patrick Richter und Silvio Grötzsch musste Trainer Uwe Schneider gleich auf drei seiner wichtigsten Stammkräfte verzichten. Dass es nach 90 Minuten gegen die seit vier Spieltagen ungeschlagenen Possendorfer dennoch 3:0 stand, machte den Germania-Coach einfach nur stolz auf sein junges Team. "Ich habe Possendorf letzte Woche beim 1:1 gegen Spitzenreiter Großenhain beobachtet und es war klar, dass wir heute auf einen ganz starken Gegner treffen werden. Meine Mannschaft war gut eingestellt und hat das im Kollektiv gegen individuell stärkere Gäste hervorragend umgesetzt", lobte Schneider seine Schützlinge.

Zunächst folgte nach fünf Minuten die nächste Hiobsbotschaft für Germania, als sich Markus Pietsch im Laufduell zerrte und verletzt vom Platz musste. In der folgenden Szene wurde ein Possendorfer Angreifer in abseitsverdächtiger Position durch Kevin Pittroff im Strafraum zu Fall gebracht und der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß. Sören Geiger entschied jedoch das Duell gegen den Possendorfer Schützen Rene Schmidt für sich und verhinderte somit einen frühen Rückstand. Die Mittweidaer kämpften sich nun immer besser ins Spiel und hatten in der Folge die klareren Gelegenheiten. In der 22. Minute verfehlte Robin Frieden nach Flanke von Nico Götze per Kopf knapp das Ziel. Drei Minuten später hatte Nils König nach weitem Abschlag von Geiger und einem Stellungsfehler der Gäste-Abwehr die Führung auf dem Fuß, hob den Ball jedoch am Tor vorbei. In der 35. Minute wurde Geiger bei einem gefährlichen Distanzschuss von Philipp Wagner zum zweiten Mal geprüft. Die klareren Aktionen kamen jedoch weiter von den Platzherren. So wurde Nils König in der 42. Minute nach einem Flügellauf von Tommy Wilsdorf in Szene gesetzt, dessen abgefälschter Schuss wiederum knapp am langen Pfosten vorbeistrich. In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte erhielt Germania noch einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen. Andy Hönig packte den Hammer aus und zimmerte das Leder unhaltbar ins linke untere Toreck.

Germania überstand die Phase nach der Halbzeit unbeschadet und sorgte mit guten Einwechslungen für neuen Schwung. Vor allem Toni Hahn sorgte auf der rechten Außenbahn immer wieder für Entlastung. In der 62. Minute köpfte Hannes Ryssel nach einer Standardsituation knapp daneben und in der 70. Minute traf Mohannad Salim den Ball im Strafraum nicht voll. Nur einmal musste Schlussmann Geiger bei einem Durchbruch von Andre Heinisch sein Können in der Folge aufbieten. In der 75. Minute nahm Frieden seinem Gegenspieler im Vorwärtsgang den Ball ab, lief allein Richtung Tor und verwandelte souverän zum 2:0. In der Schlussminute sorgte dann Salim mit einem gekonnten Heber aus 25 Metern über den Torwart für den Endstand.

Statistik Mittweida: Geiger, Rothe (77. Wiltzsch), Köhler, Hönig, Pittroff, Wilsdorf (52. Hahn), Ryssel, Pietsch (6. König), Salim, Götze, Frieden - Tore: 1:0 Hönig (45+2.), 2:0 Frieden (75.), 3:0 Salim (89.) - SR: Rückert (Zwickau) - Zuschauer: 80

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