Germania mit Zuversicht ins Elbtal

Fußball, Sachsenliga: Mittweida in Radebeul

Mittweida.

Die Sachsenliga-Fußballer von Germania Mittweida (10.Platz/7 Punkte) haben in den vergangenen Wochen eine aufsteigende Formkurve gezeigt. Nach dem 1:1-Unentschieden bei Empor Glauchau überraschte die Mannschaft von Trainer Uwe Schneider (Foto) am Samstag mit einem 3:1-Heimsieg gegen den Großenhainer FV. Nun will das Team diesen Samstag beim Radebeuler BC (14./4) nachlegen.

"Wir wollen aus Radebeul unbedingt etwas Zählbares mitnehmen", sagt Schneider in dem Wissen, dass seine Mannschaft vor allem in der Abwehrarbeit einige Automatismen verinnerlicht hat. "Wir haben in Glauchau sehr stabil gestanden und gegen Großenhain nur wenige Großchancen des Gegners zugelassen." Dass in Radebeul auf Kunstrasen gespielt wird, ist für die Mittweidaer inzwischen kein Problem mehr. "Wir kennen den Platz dort und bestreiten unsere Trainingseinheiten nun auch auf Kunstrasen." Der Germania-Coach hofft, dass er mit der vollen Besetzung ins Elbtal fahren kann. "Ich musste am Dienstag lediglich Felix Ebert aus dem Training nehmen, da er über Adduktorenprobleme geklagt hat." Sein Ausfall wäre ein herber Verlust, da der Offensivspieler zuletzt überzeugt hatte, so Schneider.

Mit einem Auswärtssieg würden sich die Mittweidaer etwas Luft auf das untere Tabellendrittel verschaffen. Die vergangenen beiden Gastspiele in Radebeul endeten jeweils unentschieden. Im Dezember 2019 gab es ein 1:1, ein halbes Jahr zuvor trennten sich beide Teams an gleicher Stelle torlos. Für Trainer Uwe Schneider kommt es zum Wiedersehen mit Radebeuls Coach Daniel Wohllebe. Beide kennen sich aus gemeinsamen Grimmaer Zeiten. (rosd)

Fußball Sachsenliga6. Spieltag: Sa., 15 Uhr: Radebeuler BC - Germania Mittweida (Weinbergstadion); Busabfahrt ist 12.30 Uhr.

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