Germania: Trainer will mehr Stabilität sehen

Mittweida.

Idyllisch zwischen Kleingärten mit Blick aufs Elbtal liegt die Heimspielstätte des FV Dresden-Laubegast. Doch die Mittweidaer Sachsenliga-Fußballer werden diesen Blick am Sonntag nicht genießen können. Zum ersten Auswärtsspiel der Saison gastieren sie beim Sachsenliga-Neuling.

"Und Laubegast ist kein gewöhnlicher Aufsteiger", sagt der Mittweidaer Trainer Uwe Schneider. "Sie haben sich vor der Saison mit erfahrenen Kräften aus höherklassigen Ligen verstärkt." Zudem könne es für die Dresdner von Vorteil sein, dass sie bereits das vierte Pflichtspiel bestreiten, da sie im Sachsenpokal erfolgreich waren. "Dort haben sie Pirna-Copitz und den HFC Colditz rausgeworfen und sind im Rhythmus." Schneider wünscht sich von seinem Team vor allem mehr Stabilität im Defensiv-Verbund. "Solange wir ein Tor mehr schießen als wir kassieren, ist das ja in Ordnung. Aber wir können nicht davon ausgehen, dass wir in jedem Spiel viermal treffen." Dabei wird der Germania-Coach gerade in der Abwehr wieder umbauen müssen: Linksverteidiger Franz Weinert weilt im Urlaub. Hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Christian Kuhl, der sich im Training leicht gezerrt hat, steht noch ein Fragezeichen. "Ansonsten gehe ich davon aus, dass wir mit dem kompletten Kader nach Dresden fahren können", kündigt Schneider an. (rosd)

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