Germania würde auf Meisterrunde verzichten

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Fußball-Landesliga: VfL Pirna-Copitz startet Kampagne - Mittweidaer sehen Spielbetrieb immens gefährdet

Mittweida.

Mit Blick auf die Inzidenzzahlen und dem Zeitfenster bis zum Saisonende ist Harald Kaehs, der Präsident von Fußball-Sachsenligist SV Germania Mittweida, in Bezug auf die Fortführung der Spielzeit sehr skeptisch. "Der Spielbetrieb ist immens gefährdet", sagt er kurz vor dem nächsten Bund-Länder-Gipfel.

"Von diesen politischen Entscheidungen am Mittwoch ist die weitere Saison abhängig", so Kaehs. Wichtig ist für ihn, dass das Vereinstraining wieder gestattet wird. "Die Landesliga-Saison hingegen sollte abgebrochen werden." Auf eine mögliche Meisterrunde der aufstiegswilligen Landesliga-Teams würde Germania verzichten. "Vielleicht ist es im Frühjahr möglich, auf die Region begrenzte Freundschaftsspiele oder Blitzturniere zu organisieren, bei denen die Kontaktverfolgung nachvollziehbar ist."

Derweil hat Liga-Kontrahent VfL Pirna-Copitz die Kampagne "Solidarisch bleiben, gemeinsam handeln" ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss sächsischer Amateur- und Freizeitsportvereine zu den Corona-Lockerungen. Das Bündnis geht auf die Ungleichbehandlung zwischen Amateur- und Berufssportlern ein und ist bestrebt, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. "In der Debatte um Öffnungen und Lockerungen dürfen Einzelinteressen nicht die Sache überstimmen. Schließlich sind die Amateurvereine oftmals Herzkammer und Anker ihrer Städte", heißt es. Dem Bund haben sich bisher 99 Vereine angeschlossen - aus Mittelsachsen der BSC Freiberg, SV Lichtenberg, Barkas Frankenberg, LSV Großhartmannsdorf, Bobritzscher SV, die SG Striegistal und der Siebenlehner SV. (rosd)

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