Heißes Derby steigt im Auenstadion

Fußball-Mittelsachsenliga: Vorschau auf den 21. Spieltag - TSV Flöha empfängt Oederaner SC

Flöha/Oederan.

Es spielt zwar nur der Vierte gegen den Fünften der Fußball-Mittelsachsenliga, die beide schon jenseits von Gut und Böse stehen. Dennoch ist das Duell des TSV Flöha (4./33) gegen den Oederaner SC (5./28) durchaus ein besonderes Match. "Die Spiele haben früher viele Zuschauer angezogen, und es waren immer heiße Duelle", blickt TSV-Trainer Mirko Schwoy, der insgesamt sechs Jahre im Flöhaer Trikot spielte, auf die Duelle der alten Rivalen. Es sei stets ordentlich zur Sache gegangen, und auch für Sonntag erwartet der 54-Jährige eine brisante Partie. Zwar ist Platz 3 für den TSV so gut wie außer Reichweite, "aber es geht zumindest ums Prestige", sagt Schwoy vor der Partie gegen den Ortsnachbarn. "Und wir wollen den OSC auf Abstand halten."

Auch für Oederans Trainer Steffen Günther ist das Derby nicht irgendein Spiel. "Gegen Flöha will jeder von uns gewinnen", sagt der 54-Jährige, der selbst 30 Jahre in Oederan am Ball war. Wichtiger sei aber, dass sich seine Mannschaft wieder stabilisiert, so der Coach. Siege und Niederlagen wechselten sich beim OSC im Frühjahr bislang in schöner Regelmäßigkeit ab. "Zwei Siege in Folge, das wäre schön - vor allem, wenn wir das im Derby schaffen", so Günther, dessen Team in der Vorwoche Schlusslicht Brand-Erbisdorf mit 2:0 bezwungen hatte.

Die Spitzenteams der Liga müssen beide auswärts ran. Tabellenführer TSV Großwaltersdorf/Eppendorf (1./54) reist zum BSC II (8./24), der viel Rückenwind hat: Drei von vier Spielen konnten die Freiberger gewinnen, wobei Motor Rochlitz (9:0) und Siebenlehn (5:1) fast überrollt wurden. Die Großwaltersdorfer sind also vor der Offensive des BSC gewarnt - ohnehin ließen sie in der Rückrunde erst drei Gegentore in sechs Spielen zu. Bei einem Sieg würden sie den SV Lichtenberg (2./53), der am Sonntag zweieinhalb Stunden nach dem TSV spielt, weiter unter Druck setzen. Der SVL muss bei Motor Rochlitz (10./23) antreten. Der Kreispokalfinal-Finalist feierte zuletzt acht Siege in Serie und geht mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel, während Motor zweimal in Folge verlor. Zudem haben die Lichtenberger nach wie vor ein Spiel weniger als die Großwaltersdorfer absolviert. (sb/erba)

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