HFV-Kicker wollen ihren Sponsoren helfen

Fußball: Verein richtet virtuelles Benefizspiel aus

Hainichen.

Der Hainichener FV Blau-Gelb will seinen durch die wirtschaftliche Lage ins Schlingern geratenen Sponsoren unter die Arme greifen. Dazu hat der aktuelle Neunte der Fußball-Mittelsachsenliga ein virtuelles Benefizspiel organisiert, dessen Einnahmen dann an verschiedene Firmen der Stadt gehen sollen.

"Unsere Sponsoren haben uns in den vergangenen Jahren tatkräftig unterstützt und einen wichtigen Beitrag für den Verein geleistet", erklärt der Vorstandsvorsitzende des Hainichener FV, Thomas Schumann. "Jetzt wollen wir ihnen helfen." Das Prinzip ist simpel: Auf ein Spendenkonto, dessen Daten auf der Facebook-Seite des HFV zu finden sind, kann jeder einen Betrag seiner Wahl spenden. "Ein Euro steht dabei für ein Ticket", erklärt Schumann. Das Ziel ist, den 2016 aufgestellten Zuschauerrekord im Stadion an der Pflaumenallee virtuell zu brechen. Damals hatten genau 996 Zuschauer das Spiel der Wolfsburger Bundesliga-Kickerinnen gegen die Frauen des FC Erzgebirge Aue verfolgt. Die Idee sei ihm gekommen, als er eine ähnliche Aktion beim 1. FC Lok Leipzig sah, so der HFV-Chef. "Die Fans dort spenden das für den Nachwuchsbereich. Wir haben aber bei uns mitbekommen, dass viele unserer Unterstützer schon jetzt von den wirtschaftlichen Einschränkungen betroffen sind." Von der ersten Resonanz sei man sehr positiv überrascht, sagt Schumann, der den Blau-Gelben seit 1996 angehört. "Bis Montagmittag sind bereits mehr als 300 Euro zusammengekommen." Die Aktion laufe vorerst bis Mitte Juni, so der 34-Jährige. "Ich bin optimistisch, dass wir die Grenze von 1000 Zuschauern knacken." (frgu)


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