HFV will sich revanchieren

Die Mittelsachsenliga-Fußballer aus Hainichen reisen am Sonntag nach Mulda, wo sie vor einem Monat im Pokal eine derbe Klatsche kassierten. Schlusslicht Motor Rochlitz reist ins Frankenberger Hammertal.

Hainichen/Frankenberg.

Über ein Drittel der Punktspiele haben die Fußballer in der Mittelsachsenliga schon hinter sich. Bis zur Winterpause haben alle Mannschaften noch vier Partien zu bestreiten. So auch die Kicker des Hainichener FV (9. Platz/13 Punkte), die am Sonntag zum SV Mulda (12./7) reisen. "Und da wollen wir uns für die derbe Niederlage im Pokal revanchieren", kündigt HFV-Trainer Mirko Zaeske an.

Mit 3:8 unterlag sein Team vor einem Monat im Erzgebirge, danach folgten in der Liga zwei weitere Niederlagen (0:5 in Langenau und 0:1 bei Mittweida II). "Doch das 3:3-Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen Oederan war für uns ein gewonnener Punkt", sagt Zaeske. Dennoch habe seine Mannschaft einige Zähler zu wenig gesammelt, so der Coach. "Die Siege gehen in Ordnung. Aber es waren drei Niederlagen dabei, wo wir durchaus auch Zählbares verdient hätten." Vier Punkte dürfen es laut Zaeske in den verbleibenden Partien der Hinrunde gern noch sein, "und darum wollen wir in Mulda auch gewinnen". Auf dem vergleichsweise kleinem Platz werde er gegenüber dem Pokalspiel etwas umstellen. "Damals habe ich mit Dreierkette agiert, das wird diesmal nicht der Fall sein. Der Fokus liegt erst mal auf der Defensive." Generell wirke sich die Größe des Platzes aber nicht auf die Leistungen seiner Mannschaft aus. "Wir haben auf kleinen Plätzen, wie zum Beispiel in Frankenau, schon gut gespielt."

Bei Barkas Frankenberg (8./14) lassen sich die Verantwortlichen nach der 1:8-Niederlage bei Tabellenführer Langhennersdorf nicht aus der Ruhe bringen. Am Sonntag trifft Barkas auf Schlusslicht Motor Rochlitz (14./4). "Und natürlich wollen wir da die drei Punkte im Hammertal behalten", sagt der Frankenberger Trainer Christian Schulze. "Wir werden unsere Niederlage in Langhennersdorf genauso nicht überbewerten wie den hohen Rochlitzer Sieg gegen Brand-Erbisdorf." Das große Manko bei seinem Team sei derzeit noch die Unbeständigkeit. "Ich habe schon eine Stammelf im Hinterkopf, die sich bisher aber kaum einspielen konnte." Auch am Sonntag könnten die Oldies Steffen Kellig und Mike Baumann zum Einsatz kommen. "Wenn es an Spielern mangelt, ziehe ich natürlich alle Möglichkeiten in Betracht." Punktetechnisch sei die Mannschaft im Soll, so Schulze. Im Fall eines Sieges am Sonntag winkt der Sprung ins gesicherte Mittelfeld.

Beim BSC Motor Rochlitz war am vergangenen Sonntag die Aufbruchstimmung spürbar. Die rote Laterne hängt zwar weiterhin im Vater-Jahn-Stadion, doch das rettende Ufer ist für die junge Motor-Mannschaft wieder zum Greifen nah. "Wir fahren sicherlich mit Rückenwind nach Frankenberg, aber die Aufgabe wird schwer", sagt BSC-Trainer Dirk Richter.

Die Kicker des SV Geringswalde/Schweikershain (10./13) wollen sich für die heftige 0:6-Heimniederlage gegen den TSV Flöha am vergangenen Sonntag rehabilitieren. Beim TSV Großwaltersdorf/Eppendorf (3./21) erwartet sie allerdings ein Gegner, der ähnliches Offensivpotenzial wie die Flöhaer besitzt. Für das Team von Trainer Dirk Vogel wird es darum gehen, die Abstände in den eigenen Reihen nicht zu groß werden zu lassen.

Die zweite Mannschaft von Germania Mittweida (6./16) muss am Sonntag eine Mittagsschicht einlegen. Sie trifft bereits um 11.45 Uhr auf Tabellennachbar Oederaner SC (5./18) und könnte mit einem Heimsieg an diesem vorbeiziehen.

Auch in der Mittelsachsenklasse stehen einige verheißungsvolle Duelle an. So empfängt Fortschritt Lunzenau (5./17) den Spitzenreiter, Wacker Auerswalde (1./25). Zu einem Nachbarschaftsduell kommt es zeitgleich zwischen dem SC Altmittweida (6./14) und Einheit Claußnitz (4./21).

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