HSG-Reserve lässt sich auch von Lok nicht stoppen

Die Handballer der HSG Freiberg II haben das Topspiel der Verbandsliga West gegen Lok Leipzig klar zu ihren Gunsten entschieden. Auch die Weißenborner Männer marschieren weiter nach vorn.

Freiberg/Weißenborn.

Die Handballer der HSG Freiberg II lassen sich nicht abschütteln. Im siebten Spiel der Saison feierten die Schützlinge von Markus Lehmann am Samstag den sechsten Sieg und bleiben mit 12:2 Punkten an der Spitze der Verbandsliga West, gemeinsam mit dem punktgleichen SV Oberlosa II. Die Partie gegen den bisherigen Tabellendritten Lok Leipzig-Mitte war dabei eine richtige Machtdemonstration: Mit 30:17 (15:9) schob die HSG-Reserve Lok aufs Abstellgleis. "Das war eine absolut geschlossene Teamleistung", lobt Trainer Lehmann, der alle 14 Spieler seines Kaders aufs Parkett schickte.

Die Freiberger kamen sofort ins Rollen und dominierten das Spiel. Lok konnte zweimal ausgleichen, aber nach einer Viertelstunde war die HSG schon auf fünf Tore enteilt (10:5). Nach einigen Wechseln kam etwas Sand ins Getriebe und Leipzig auf drei Tore heran. Rückraumspieler Simon Ziemey sorgte jedoch mit einem Doppelpack für die beruhigende 15:9-Pausenführung. Der junge Linkshänder kommt wie Robert Leo Jehmlich aus der A-Jugend, beide sollen vor allem Erfahrungen in der Verbandsliga sammeln. "Sie machen ihre Sache richtig gut", sagt Lehmann. Yannic Morgenstern, Niklas Lehnert und Dominik Auerbach, die in der vorigen Saison aufgerückt waren, sind inzwischen schon Stützen des Teams.

In der 2. Halbzeit waren die Gastgeber dann nicht mehr zu stoppen. Trotz Manndeckung der Gäste gegen verschiedene Spieler baute die HSG ihren Vorsprung aus. "Wir haben im Angriff immer wieder Lösungen gefunden", lobt Lehmann. Besonders freute sich der Coach, dass sein Team nur 17 Gegentore kassierte. "Abwehr und Torhüter haben sehr konzentriert gespielt und sich sehr gut auf den gegnerischen Angriff eingestellt." Torhüter Ehab Ben Husen war 50 Minuten lang ein starker Rückhalt. Aber auch Lukas Bergunde konnte sich in der Schlussphase auszeichnen und parierte sogar einen Siebenmeter.

Dass die Mannschaft so weit vorn mitspielt, habe vor der Saison niemand erwartet, so der HSG-Coach. Im Vorjahr musste das Team - allerdings in der Staffel Ost - lange um den Klassenerhalt kämpfen. Der Kader sei nun aber breiter aufgestellt, "und die Jungs geben auch im Training richtig Gas", lobt Lehmann.

 

Auch die Männer des SV Rotation Weißenborn sind in der Tabelle wieder ein Stück geklettert. Der Aufsteiger feierte beim HC Glauchau/Meerane II mit 26:19 (12:13) einen klaren Auswärtssieg und rückte mit 9:5 Punkten auf Platz 4 vor. " Alles in allem ein souveräner Erfolg", sagte Trainer Jens Peschke, dessen Team seit fünf Spielen ungeschlagen ist.

Zur Pause lag Rotation noch hinten, drehte aber in der 2. Halbzeit auf und sorgte mit einem Sechs-Tore-Lauf zum 18:13 für eine Vorentscheidung. Vor allem Derik Zojdz war im Rückraum nicht zu stoppen und besorgte allein die Hälfte aller Gästetore. Insgesamt steht er jetzt bei 40Treffern. Zudem war Kevin Kalcher im Tor glänzend aufgelegt. Nun wolle man am Sonnabend Tabellenführer Plauen-Oberlosa II in heimischer Halle einen heißen Tanz liefern, blickt Peschke voraus. (mit olsc)

, Bladeck

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