HSV-Trainer: Gut, aber nicht gut genug

Volleyball-Sachsenklasse: Aufsteiger Hennersdorf zieht sich bei Staffelfavorit Borna mit 1:3 achtbar aus der Affäre

Hennersdorf.

Die Volleyballer des Hennersdorfer SV durften am Sonntagnachmittag erhobenen Hauptes die Sporthalle in Borna verlassen, konnten aber nichts Zählbares mitnehmen. Nach knapp 90 Minuten unterlag der HSV im zweiten Auswärtsspiel der Sachsenklasse West mit 1:3 (20:25, 26:24, 15:25, 23:25). So musste Spielertrainer Udo Haußmann wie schon vor zwei Wochen beim 2:3 in Milkau konstatieren, "dass durchaus mehr drin war".

Die Schlüsselszene gegen den Staffelfavoriten, der zuvor Textima Chemnitz mit 3:0 vom Netz gefegt hatte, gab es im vierten Satz: Beim Stand von 23:20 für den HSV vergaben die Gäste die Chance zum Satzball und erzielten dann keinen Punkt mehr. Das sei der Unterschied zur Bezirksliga, wo solche Situationen noch korrigierbar waren, sagte Haußmann, der trotzdem ein positives Fazit zog: "Wir haben auch in unserer zweiten Sachsenklasse-Partie gezeigt, dass wir mitspielen können." Man sei keinesfalls "Kanonenfutter" für die Konkurrenz. Die beiden ersten Sätze verliefen ausgeglichen, wobei sich die Gastgeber im ersten und der HSV im zweiten Durchgang spät einen Vorteil verschafften. Nach der "Auszeit" dritten Satz mischten die Gäste sofort wieder mit und lagen über die Stationen 3:0, 8:4 und 17:14 bis zum erwähnten 23:20 auf Kurs, berichtete Haußmann. "Wir waren heute gut, aber nicht gut genug." (udo)

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