HSV und VVF finden keine Lösungen

Volleyball-Sachsenklasse: Hennersdorf und Freiberg unterliegen in Borna

Hennersdorf/Freiberg.

Sowohl die Volleyballer des Hennersdorfer SV als auch des 1. VV Freiberg haben ihre Auswärtsspiele in der Sachsenklasse bei Einheit Borna verloren. Der HSV verlor beim Tabellenvorletzten mit 0:3 (20:25, 22:25, 24:26), die Freiberger mit 1:3 (22:25, 26:24, 23:25, 18:25).

Die Hennersdorfer kommen in dieser Saison nicht auf die Beine. Für das Schlusslicht der Liga gab es bereits einen Tag vorher den nächsten Paukenschlag. Mit Enrico Butter meldete sich eine weitere Stammkraft der vergangenen Jahre krank, sodass das ohnehin verletzungsgeplagte Team erneut improvisieren musste. Das wirkte sich auch im Auftaktsatz aus, den die Mannschaft praktisch zum Einspielen benötigte. Doch auch im zweiten Durchgang brauchte das Team zu lange, um den Schalter umzulegen und begann erst nach einem 7:17-Rückstand wieder Volleyball zu spielen. Es gelang eine kleine Aufholjagd bis zum 22:24, doch eine Wende gab es nicht. Im dritten Satz spielte der HSV plötzlich befreiter auf. Beim 19:12 aus Hennersdorfer Sicht schien die Sache in trockenen Tüchern zu sein. Doch die Gastgeber drehten den Satz noch zum 26:24 und gewannen damit das Match. "Dieser Fakt alleine zeigt schon, woran es neben dem Verletzungspech auch mangelt", sagt der Hennersdorfer Spielertrainer Udo Haußmann (Foto).

Auch der 1. VV Freiberg erwischte nicht den besten Tag. Bei der 1:3-Niederlage fand die Mannschaft in Borna zu keiner Zeit ins Spiel. Durch die Ausfälle von Martin Rosaly (Verletzung am Sprunggelenk) und Adrian Biele (Urlaub) mussten die Freiberger personell umstellen. Im Spiel stimmten dann einige Automatismen nicht. "Unser größtes Problem war die Blockabwehr, die oft einfach nicht passte und daraus resultierten dann Fehler in der Feldabwehr", sagte Außenangreifer Daniel Kunze. Der Routinier musste ebenfalls zugeben, dass Borna sehr gut verteidigte und die Freiberger über die Außenpositionen kaum zu Punkten ließ. Die ersten drei Sätze endeten zwar relativ knapp, "aber wir hatten das Spiel zu keiner Zeit wirklich unter Kontrolle", so Kunze.

In drei Wochen wollen sie es bei den L.E. Volleys IV dann besser machen. Die Hennersdorfer haben dann zwei Heimspiele. (udo/erba)

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