In Oederan und Falkenau geht es an der Platte rund

Gleich zwei Teams der TTVG bereiten sich auf die Landesliga-Saison vor. Für die Tischtennisspielrinnen des TSV wird es schon morgen ernst.

Falkenau/Oederan.

Die Kommunen Falkenau und Oederan haben historisch und verwaltungstechnisch kaum etwas miteinander zu tun. Doch auf sportlichem Gebiet avancierten die beiden Orte mehr und mehr zu einer mittelsächsischen Tischtennis-Hochburg. Die Frauen des TSV 1888 Falkenau gehören seit Jahren zum Inventar der Sachsenliga, die erste Männervertretung der TTVG Oederan-Falkenau steht in der dritten Saison in der Landesliga an den grünen Tischen. Dazu gesellt sich nun auch noch eine Frauenmannschaft der TTVG, die in der Landesliga die kleinen Bälle über die Netze befördern wird.

Für die Falkenauer Damen wird es bereits morgen im Spielbetrieb ernst. Die Mannschaft um ihre Nummer 1 Simone Röstel bekommt es zu Hause mit dem TTV 1948 Hohndorf zu tun. "Der Gegner spielt schon seit Jahren in der Sachsenliga und ist mit sehr erfahrenen Spielerinnen besetzt", sagt Röstel. Daher erwarte sie eine enge Kiste. "Doch wir wollen uns auf keinen Fall unter Wert verkaufen."

Personell kann Falkenau in den kommenden Wochen aus dem Vollen schöpfen: Es gibt keine Abgänge zu verzeichnen, während Sandra Stenzel nach ihrer Babypause wieder voll eingestiegen ist. Als Spielführerin agiert weiterhin Jitka Pierschel. "Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben und streben wieder einen Platz im Mittelfeld an", sagt Simone Röstel. Die Gegner des TSV kommen unter anderem aus Zwickau, Dresden, Chemnitz und Döbeln. Am 1. Spieltag wird neben Pierschel, Stenzel und Röstel Ute Fischer an die Platte treten.

Die Männer der TTVG Oederan-Falkenau haben noch etwas länger Zeit für die Vorbereitung auf die Landesliga. Sie bestreiten ihr Auftaktspiel erst am 29. September zuhause gegen den Post SV Görlitz. Neu im Team ist Jan Böcker, der von Saxonia Freiberg kam. "Sicherlich sind wir gut aufgestellt, doch ich bin mir über die Stärke unserer Gegner nicht im Klaren", sagt Mannschaftsleiter Michael Stapf.

Die Konkurrenz habe personell zugelegt und sich dabei auch auf dem ausländischen Markt bedient. "Wir wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben und werden alles geben, um uns im Mittelfeld zu platzieren", sagt Stapf. Dabei sei es nötig, die in der Vorsaison gezeigte Schwäche in den Doppeln abzustellen.

Komplettiert wird die Tischtennis-Gilde aus Oederan und Falkenau durch eine neue Frauenmannschaft, die eigentlich gar nicht neu ist. Es handelt es sich vielmehr um das Frauenteam von Saxonia Freiberg, das in der Vorsaison Dritter der Bezirksliga Dresden wurde. Durch den Verzicht eines Teams buchte die Truppe das Landesliga-Ticket und entschied sich, unter dem Dach der TTVG an den Start zu gehen. Die jungen Damen werden nun von der erfahrenen Oederanerin Dagmar Hänel durch die Saison geführt.

"Wir wissen, dass sich die Mannschaft in der neuen Liga erst einmal zurechtfinden muss", sagt Sven Schimke, der Vorsitzende der TTVG. Deshalb sei der Klassenerhalt das erklärte Ziel. Um sich den letzten Schliff für den Start zu holen, der am 15. September mit zwei Auswärtsspielen in Dresden vollzogen wird, absolvieren die Damen an diesem Wochenende ein Trainingslager in Tschechien. "Da auch Mitglieder unserer Männermannschaften mit nach Litomerice reisen, umfasst unsere Delegation 16 Sportlerinnen und Sportler", sagt Schimke. Der Trainingsaufenthalt im Nachbarland findet in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge statt.

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