Junge Lösung für Mittelsachsens Talente

Skilanglauf: Nick Fritzsch ist neuer Regionaltrainer Ski nordisch - Toralf Richter bleibt Regionalausschusschef

Marienberg/Sayda.

In Freiberg reicht der bisherige Skilanglauf- Regionaltrainer für Mittelsachsen, Toralf Richter, heute symbolisch den Staffelstab weiter. Sein Nachfolger heißt seit 1. September Nick Fritzsch, der bisher für den ATSV Gebirge/Gelobtland als Leistungssportler in der Loipe aktiv war.

"Weil aber abzusehen war, dass es für die Spitze nicht reicht, hat er nach dem Winter eine neue Herausforderung gesucht. Da kam diese Möglichkeit gerade recht", erklärt Danilo Schneeweiß, der Vater von Nick Fritzsch. Der 19-Jährige wohnt in Marienberg, verbringt aber nach wie vor viel Zeit am Oberwiesenthaler Stützpunkt, wo er schon in den vergangenen Monaten beim Training der Sportschüler half. Nun wird sich sein Fokus gezielt auf die Talente aus Mittelsachsen richten. "Und auf die aus dem Erzgebirge, denn hier haben wir keinen Regionaltrainer. Nick wird sich auch um diese Region kümmern", erklärt Schneeweiß.

Über die C-Lizenz als Trainer verfügt sein Sohn bereits. Die B-Lizenz werde bald folgen. Aktuell verschafft sich Fritzsch einen Überblick über Kontaktpersonen in den Vereinen und mögliche Kooperationspartner. Schließlich sollen Sichtungsprojekte an Schulen und Kitas schon in Kürze beginnen.

Toralf Richter war insgesamt neun Jahre Regionaltrainer Ski nordisch in Mittelsachsen. Seine Funktion als Vorsitzender des Regionalausschusses Osterzgebirge/Dresden beim Skiverband Sachsen übt der 49-jährige Saydaer weiter aus. Finanziert wird die Trainerstelle zum Großteil über den Landkreis Mittelsachsen. In das Aufgabengebiet des Ski-Regionaltrainers fallen auch die Betreuung der Kreis-Kinder- und Jugendspiele, der Kindergarten-Winterolympiade sowie verschiedener Grundschulprojekte. (anr/sb)

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