Junge Senioren schlagen künftig im Küchwald auf

Tennis: Spielgemeinschaft Chemnitz/Freiberg startet in der Ostliga

Freiberg.

Kurz nach Abschluss der Hallensaison stehen die Freiberger Tennisspieler bereits wieder in den Startlöchern. Nächste Woche geht es traditionell zur Vorbereitung ins Trainingslager nach Kroatien, Anfang Mai beginnt die neue Feldsaison. Dort wird der Großteil des erfolgreichen Herrenteams des Freiberger HTC künftig als Küchwald-Team Chemnitz/Freiberg in der Ostliga der AK 30 aufschlagen.

"Wichtig war uns, dass Freiberg im Teamnamen bleibt", erklärt Alexander Kreller (Foto), der Tennischef des Freiberger HTC. Der 36-Jährige gehört zum Quintett der etwas älteren Herren, die nun als Spielgemeinschaft mit dem befreundeten Chemnitzer TC antreten. Der neue Name sei vom Verband vergangene Woche bestätigt worden und stehe inzwischen auch online im neuen Starterfeld der Ostliga der Herren 30.

Neben Kreller gehören auch Kapitän Lars Hack (40) sowie die Spitzenspieler Jan Marek (30), Milan Fiala (35) und Michal Kubec (36) zum Aufgebot der "Jungsenioren" für die dritthöchste Liga in dieser Altersklasse. Dazu kommen drei Aktive des CTC. Seit 2011, seit der Neugründung der Abteilung Tennis in Freiberg, kooperieren beide Vereine, erzählt Kreller - der selbst als Nachwuchsspieler zehn Jahre lang im Chemnitzer Küchwald auf dem Platz stand. Und als der FHTC überregional aufschlug - je zwei Jahre in der Ostliga und der Regionalliga Süd - trugen die Freiberger ihre Heimspiele in Chemnitz aus, da es dort unter anderem eine vom Verband geforderte Tennishalle gab. Ins Trainingslager an die kroatische Adriaküste fahren Freiberger und Chemnitzer seit sechs Jahren gemeinsam. 80 Aktive, davon 35 aus Freiberg, machen sich kommende Woche auf den Weg nach Pula, um sich auf die neue Feldsaison vorzubereiten.

Der Wechsel in die AK 30 war lange geplant, sagt Alexander Kreller, auch um die Belastung zu dosieren. "Wir werden ja nicht jünger", schmunzelt der FHTC-Tennischef. In der Ostliga der Herren stehe man durchweg Profis oder mindestens Halbprofis gegenüber. Das Quintett gehört weiterhin zur 140-köpfigen Tennisabteilung des FHTC. "Mit dem Namen Chemnitz/Freiberg können wir allen in der Bergstadt weiter in die Augen schauen", so der Freiberger Hotelier.

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