Lichtenberger sind auf Wiedergutmachung aus

Fußball, Landesklasse: SVL spielt beim SC Freital II, Fortuna Langenau beim Tabellenletzten TuS Weinböhla

Lichtenberg/Langenau.

Der Ärger über das verlorene Spiel gegen Pirna-Copitz II (2:3) ist bei Manuel Kluge verflogen. Er sei zwar noch etwas enttäuscht, so der Trainer der Lichtenberger Fußballer, "aber wir können die Niederlage zum Glück jetzt schon wieder gutmachen". Am Samstag ist der SV Lichtenberg (11./ 6 Punkte) in der Landesklasse Mitte beim SC Freital II (6./7) zu Gast.

Die zuletzt kritisierte Chancenverwertung sei im Training kein Thema: "Von einer Abschlussschwäche kann man bei uns nicht wirklich sprechen. Ich denke, das ist eher eine Kopfsache", so Kluge. Das Team müsse sich für den Aufwand einfach mal belohnen. "Dann kommt auch das Selbstvertrauen zurück." In der vorigen Saison überraschte der SVL als Aufsteiger bei Stahl Freital und gewann mit 4:1. Kluge rechnet beim Sportclub Freital II, dessen Kader sich aus Spielern der ehemaligen Konkurrenten Hainsberg und Stahl sowie Motor Freital zusammensetzt, mit einem ähnlich starken Gegner. "Wir können den Erfolg auf jeden Fall wiederholen." Zudem kehrt Toni Kokott nach abgesessener Rot-Sperre zurück. Die Partie findet allerdings ohne Zuschauer statt.

Bei Fortuna Langenau hat sich die Euphorie wieder etwas gelegt, nachdem der Aufsteiger gerade Bannewitz mit 4:2 bezwang und die Abstiegsränge wieder verlassen konnte. Trainer Matthias Zänker warnt jedoch vor Schlusslicht TuS Weinböhla. "Der Schwung ist zwar zurück, aber das ist definitiv kein Selbstläufer." Zur TuS, die seit drei Jahren in der Landesklasse Mitte spielt, fahre das Team mit einer Menge Respekt. Langenaus Coach kann aber wieder auf Kapitän Philipp Musch, Innenverteidiger Justin Börner und Offensivakteur Frank Bernhardt bauen. Das Trio kehrte diese Woche aus dem Langenauer Lazarett zurück auf den Platz. (erba)

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