Lokalmatador will gute Figur abgeben

Bei der Deutschen Meisterschaft im Wakeskate geht am Samstag auch der Rossauer Ariano Blanik in die Rennen. Doch mit einem erneuten Titelgewinn wird es schwer.

Rossau.

Da sein Sohn ein international sehr erfolgreicher Meister im Wakeboarden ist, bedarf es schon eines besonderen Termins, dass Markus Blanik, Betreiber der Wassersportanlage in Rossau, seinen Ariano zu Gesicht bekommt. Weihnachten und Geburtstage sind noch weit weg. So trifft es sich gut, dass von Freitag bis Sonntag zum dritten Mal die offene Deutsche Meisterschaft im Wakeskate den Junior, der sonst in allen Ecken der Welt unterwegs ist, in heimische Gefilde lockt.

"Ariano ist seit zwei Wochen aus Thailand zurück und wird nächste Woche in London zur Sportgroßveranstaltung Plastic Playground antreten," so Mario Blanik. Das Heimturnier in Rossau werde aber sicherlich kein lockeres Training für seinen Sohn. "Bis jetzt haben sich 37 Teilnehmer aus ganz Europa verteilt über alle Altersklassen angemeldet. Ariano startet bei den 19- bis 33-Jährigen, wo ich mindestes vier andere deutsche Fahrer sehe, die ihm die Titelverteidigung im Wakeskate schwer machen können." Anders als beim Wakeboarden, steht man beim Skaten unangeschnallt auf dem Wassersportgerät. Die Sportler führen einem über den See gespannten Seil von einem Motor gezogen Sprünge direkt aus dem Wasser oder über Hindernisse aus. Diese werden von drei Wettkampfrichtern in den Kategorien Schwierigkeitsgrad, Style und Technik bewertet.

Markus Blanik geht in der Veteranen-Klasse auch selbst an den Start. "Dort ist mit elf Startern die Konkurrent so groß wie noch nie", sagt er. Aber auch der Wettkampf der Rollstuhlfahrer, die auf ihrem Board sitzen, und wo mit Kevin Lindner eine Größe der Szene anreist, sei sicherlich wieder spektakulär anzusehen. Generell erhofft sich der Ausrichter, dass die Meisterschaft am Samstag von 9 bis 20 Uhr viele Zuschauer anzieht. Zumal durch Party, Musik und Verpflegungsstände rundum viel geboten sei. "Es gibt ja keinen Eintritt. Und wenn sich jemand gleich selbst probieren will, ist das auch kein Problem", so Blanik, Am Freitag steht bis 18 Uhr, und Sonntag ab 12 Uhr die Anlage auch allen Nichtwettkämpfern zur Verfügung. "Es sind ja Temperaturen um die 25 Grad angekündigt. Ideal um auf, im und neben dem Wasser Spaß zu haben." Als deutsche Meisterschaft ausgeschrieben, locke das Event sicherlich den ein oder anderen Besucher mehr als ein normales Wochenende an. "Wenn dann jemand den Wassersport für sich entdeckt, wäre das klasse", so der Veranstalter.

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