Mit guten Erinnerungen an die Saale

Handball-Oberliga: HSG beim USV Halle zu Gast

Freiberg.

Nico Werner (Foto) ist wieder da. Zwar lief der Rückraumspieler der HSG Freiberg im neuen Jahr zunächst nur in der zweiten Mannschaft auf, sorgte dort aber maßgeblich dafür, dass die HSG-Reserve im Verbandsliga-Spitzenspiel gegen die DHfK Leipzig III mit 32:31 die Oberhand behielt. Acht Tore steuerte er bei. "Ich musste vor allem wieder Spielpraxis sammeln", sagte der wurfstarke Linkshänder, der in dieser Partie einer der Matchwinner war. Er sei ganz zufrieden mit sich, so Werner schmunzelnd.

Nun will der Torschütze vom Dienst der Vorsaison (139 Treffer in 26 Spielen) auch in der Oberliga wieder auf Torejagd gehen. Diese Woche trainierte der 23-Jährige erstmals komplett mit der Mannschaft, nachdem er aufgrund einer Lungenentzündung fünf Wochen außer Gefecht war. Es habe ihn ganz schön erwischt gehabt, so Werner, der bei insgesamt drei Partien der HSG-Dachse fehlte. Jetzt sei aber alles wieder okay: Beim 29:28 gegen Bad Blankenburg saß der rechte Rückraumspieler für den Notfall schon wieder auf der Bank.

Aber diese Saison lief es auch vor der krankheitsbedingten Pause nicht ganz nach Wunsch. Er sei sehr schwer in Tritt gekommen, gibt Nico Werner zu. Für den zehntbesten Werfer der Mitteldeutschen Oberliga des Vorjahres stehen bislang 33Treffer zu Buche, 2,5 im Schnitt. Die Bilanz der Hinrunde sei sicherlich nicht optimal, sagt der BWL-Student, der inzwischen von der TUBergakademie Freiberg an die Berufsakademie Sachsen nach Dresden gewechselt ist. Aber so, wie sich die Mannschaft nach dem 26:38 zum Jahresauftakt beim HC Burgenland gefangen hat, hofft auch Werner, dass die Formkurve wieder klar nach oben zeigt.

An den nächsten Gegner, den USV Halle (9./15:17 Punkte), hat er dabei gute Erinnerungen: Im Vorjahr gelang an der Saale ein 25:25 (mit vier Werner-Toren). Beim 33:33 im Hinspiel hatte sich die HSG den ersten Punkt in dieser Saison erkämpft, wobei Werner sechs Tore beisteuerte. Im Rückspiel wollen die Freiberger (6./17:15) nun möglichst beide Zähler mitnehmen. Denn im Mittelfeld der Oberliga geht es weiterhin überaus eng zu: Bis zu Platz11 sind es derzeit ganze drei Punkte Differenz. Werner: "Wir wollen den USV auf jeden Fall auf Distanz halten." (sb)

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