Mittweidaer will in Italien nachlegen

Mountainbike: Leopold Barich bei Weltserie dabei

Mittweida.

Zu Wochenbeginn hat Leopold Barich noch aus einem kleinen Trainingslager am Bodensee gegrüßt, inzwischen ist der Mountainbiker weiter ins italienische La Thuile gefahren. Im dortigen italienisch-französischen Grenzgebiet macht am Wochenende die Enduro-World-Series Station, in der der Mittweidaer in diesem Jahr startet.

Bei der Mountainbike-Serie, die sich in Leopold Barichs U-21-Altersklasse in diesem Jahr aus acht verschiedenen Austragungsorten zusammensetzt, gehen die Sportler mit ihren Rädern auf die Strecken. Die Zeit wird dabei meist nur bei Abfahrten, den Downhills, gestoppt. "Kurze Anstiege zwischendurch müssen wir dann mit Muskelkraft bewältigen", sagt der 20-jährige Mittweidaer.

Nach La Thuile, das im Aosta-Tal unweit des Mont-Blanc-Massivs liegt, fuhr Leopold Barich mit viel Rückenwind. Denn beim World-Series-Gastspiel im österreichischen Petzen schaffte er zu Monatsbeginn seine bisher beste Platzierung. "Ich bin dort 18. geworden und habe mich riesig gefreut, dass es doch so weit nach vorn ging." Dadurch liegt er in seiner Altersklasse nun auf Platz 26 und ist damit bester Deutscher.

Meist ist Leopold Barich zu den Wettbewerben mit einem befreundeten Mountainbiker aus Hamburg unterwegs. "Bei den Wettkämpfen finden die deutschen Fahrer dann meist alle vor Ort zusammen", sagt er. Auch diesmal werden die Sportler der Bundesrepublik wieder ein gemeinsames Camp aufschlagen.

Der Mittweidaer selbst hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. 2015 gewann er sein erstes Rennen, ein Jahr später holte er in der Enduro-One-Serie, die damals größtenteils nur in Deutschland und Österreich ausgetragen wurde, in der Gesamtwertung den Silberpokal. (rosd)

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