Motor-Damen am Ziel ihrer Wünsche

Die Handballerinnen aus Rochlitz dürfen sich auf eine weitere Saison in der Bezirksklasse freuen. Allerdings war der entscheidende Schritt ein hartes Stück Arbeit.

Rochlitz/Mittweida.

Es war sehr knapp, doch am Ende hat es für die Bezirksklasse-Handballerinnen des BSC Motor Rochlitz gereicht: Mit einem 19:18 (11:13)-Erfolg gegen die HSG Rottluff/Lok Chemnitz sicherten sich die Rochlitzerinnen zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt.

"Es war ein echter Zittersieg und zum Ende auch glücklich", sagte ein erleichterter BSC-Trainer Daniel Eckelt. "Besonders die letzten zehn Minuten waren eine reine Abwehrschlacht." In diesen fielen insgesamt nur drei Tore. Dabei begann die Partie in den ersten Minuten für die Rochlitzerinnen vielversprechend. Die BSC-Damen erspielten sich eine 6:3-Führung, gaben sie allerdings prompt wieder aus der Hand. "Die Mädels wirkten eingeschüchtert, spielten vorn nicht mehr konsequent und stellten teilweise auch die Abwehrarbeit ein", so Eckelt. Die Gäste witterten Morgenluft und gingen ihrerseits mit einem Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit in die Kabinen. "Meine Pausenansprache fiel daher auch etwas lauter aus", so Eckelt. Doch das zeigte Wirkung: Nach 35Minuten übernahm seine Mannschaft wieder die Führung. Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der beide Mannschaften in der Schlussphase mit Toren geizten. Doch Daniel Eckelts Frau Kerstin brachte mit ihren Treffern zum zwischenzeitlichen 18:17 und 19:17 ihr Team auf die Siegerstraße. Die BSC-Damen sind mit 18:22 Punkten nun Achter und haben sechs Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Bei zwei ausstehenden Spielen kann da nichts mehr anbrennen.

Liga-Kontrahent TSV Fortschritt Mittweida hat den Klassenerhalt bereits einige Wochen zuvor eingetütet. Doch durch die 25:30-Niederlage bei der zweiten Mannschaft des Zwönitzer HSV verpassten es die Fortschritt-Damen, in der Tabelle nach oben zu klettern. Bis zur 22.Minute lagen die Mittweidaerinnen zwar mit zwei Treffern zurück (9:11), waren allerdings immer auf Tuchfühlung. Doch mit einem Vier-Tore-Lauf zogen die Zwönitzedavon. Beim Stand von 16:12 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit blieb die erhoffte Mittweidaer Aufholjagd aus. Den Gastgeberinnen gelangen fünf Treffer in Folge, sodass sie in der 38. Minute mit 22:14 führten. Die Fortschritt-Damen kamen zwischenzeitlich noch einmal auf vier Tore heran, doch für die Wende reichte das nicht mehr. Sie sind mit 21:19 Punkten weiterhin Sechster. Zum letzten Heimspiel reist am Samstag Spitzenreiter SG Nickelhütte Aue in die Sporthalle am Schwanenteich. Dabei können die Mittweidaerinnen dem Tabellenführer im Meisterschaftsrennen noch ein wenig ärgern.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...