OSC bleibt in der Erfolgsspur

Die Oederaner Kicker rücken nach dem dritten Sieg auf Rang 3 der Mittelsachsenliga vor. Es ist ein weiterer kleiner Beitrag zu einem großen Jubiläum.

Oederan.

Eigentlich sollte das Jahr 2020 für die Fußballer aus der Stadt des Klein-Erzgebirges ganz anders laufen. Denn die mittelsächsischen Kicker hatten ihren Plan schon fertig, das Jubiläum "100 Jahre Oederaner SC" groß zu feiern. Doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde daraus nichts. Als sich dann mit Sven Hofmann und Kevin Thiele zwei Leistungsträger so schwer verletzten, das sie in der Hinrunde nicht mehr zum Einsatz kommen dürften, schien auch aus sportlicher Sicht der Wagen an die Wand zu fahren. Doch die Mannschaft von Trainer Nils Hähner ließ sich von den Hiobsbotschaften nicht aus der Spur bringen und machte in der Fußball-Mittelsachsenliga Nägel mit Köpfen. Am 4. Spieltag bezwang der OSC auf heimischen Rasen den BSC Freiberg II 2:1 (1:0) und rangiert nun mit 9Punkten auf dem 3. Tabellenplatz.

Zunächst hatten die Gastgeber, bei denen Ronny Lippold wegen einer Sperre fehlte, jedoch Glück. Freibergs Spielertrainer Maik Erler vergab nach einer Viertelstunde die Riesenmöglichkeit zur Gästeführung, als er den Ball aus Nahdistanz am Kasten vorbeischob. Das Tor machten dann die Platzherren: Florian Tschentscher nutzte gleich die erste Möglichkeit für die Oederaner zum 1:0 (31.). "Er zählt wie Florian Irmscher zu den jungen Spielern, die bei uns groß geworden sind", freute sich OSC-Vize Steffen Neubert.

Er und die weiteren 59 Zuschauer sahen dann, dass sich die Gastgeber Feldvorteile erarbeiteten und einem zweiten Treffer nahe waren. Dieser fiel nach der Pause durch Rico Thiele, der in der 63. Minute zum 2:0 traf. Anschließend verlor das Geschehen zunehmend an Intensität, bevor Erler zehn Minuten vor dem Abpfiff den Anschlusstreffer für den BSC II markierte. Plötzlich wurde es für die Oederaner doch noch einmal ein ungemütlicher Nachmittag. Die Gäste erhöhten ihre Offensivbemühungen und beschäftigten die OSC-Hintermannschaft reichlich.

"Da hatten wir noch die eine oder andere kritische Situation zu überstehen", gab Neubert zu. Am Ende passierte allerdings nichts mehr und der gastgebende Verein konnte im 100. Jahr seines Bestehens einen weiteren Sieg seiner ersten Mannschaft verbuchen.

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