OSC will Motor diesmal stoppen

Fußball: Pokal-Viertelfinale steigt am Sonnabend

Oederan/Lichtenberg.

Statt sich über die Feiertagen zu entspannen, wartet insbesondere auf die Fußballer des TSV Flöha und des Oederaner SC ein volles Programm. Am Samstag müssen beide Teams im Viertelfinale des Kreispokals antreten, am Montag stehen sie sich in einem Nachholspiel der Mittelsachsenliga zudem direkt gegenüber.

Oederans Trainer Steffen Günther muss vor dem Pokalmatch keine große Gegnerbeschreibung abgeben. Denn sein Team trifft zu Hause auf Motor Rochlitz. Damit kommt es zur Neuauflage des Punktspiels aus der vergangenen Woche. "Da haben wir es nicht geschafft, ein Unentschieden über die Zeit zu bekommen und noch einen späten Gegentreffer kassiert. Das soll nun natürlich anders werden", sagt Günther.

Pokalverteidiger TSV Flöha muss beim LSV Großhartmannsdorf aus der Mittelsachsenklasse antreten. Für TSV-Trainer Steffen Bergmann spielt dabei die Liga, in der der Gegner um Punkte kämpft, keine Rolle. "Wir wissen alle, dass es im Pokal immer wieder Überraschungen gibt", sagt Bergmann und fordert von seinen Männern eine Steigerung gegenüber dem jüngsten 2:0 gegen Langhennersdorf. "Es gibt zum Beispiel im Zweikampfverhalten und im Passspiel noch Reserven zu erschließen", sagt der Flöhaer Übungsleiter. Das wüssten auch seine Spieler. Sie sollten diese Mängel gegen Großhartmannsdorf abstellen, um im Rennen um den "Pott" zu bleiben.

Und auch beim SV Lichtenberg würde man am Saisonende gern den Pokal in die Höhe recken. Voraussetzung dafür ist zunächst ein Heimsieg gegen den SV Mulda. Davon, dass Lichtenberg den Ortsnachbarn im November in der Mittelsachsenliga mit 11:1 abfertigte, will der Lichtenberger Trainer Manuel Kluge nichts mehr wissen. "Dieser Auftritt muss ganz schnell aus unseren Köpfen", sagt der 28-Jährige, der erst seit Jahresbeginn für den SVL verantwortlich ist. Das Pokalspiel beginne beim Stand von 0:0, betont Kluge. Er muss zudem auf Torjäger Swen Häuser (Foto) verzichten. Der zehnfache Torschütze hat sich im jüngsten Punktspiel in Mittweida (0:1) verletzt. Ob der angeschlagene Torsten Gronwaldt rechtzeitig fit wird, ist noch offen.

Eine vom Papier her leichte Aufgabe wartet auf den TSV Großwaltersdorf/Eppendorf, der beim TuS Großschirma aus der Kreisliga Süd Farbe bekennen muss. "Sicherlich spricht der Klassenunterschied für uns. Aber der Gegner hat es immerhin bis ins Viertelfinale geschafft, das sollte uns Warnung genug sein", sagt der Großwaltersdorfer Trainer Robert Hohlfeld. Wer denke, mit zehn Prozent weniger Einsatz zum Erfolg zu kommen, sei auf dem Holzweg. (kbe)

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