Rochlitzer bringen sich in Position

Handball, 2. Bezirksklasse: HSG siegt auswärts klar

Rochlitz.

In der 2. Bezirksklasse haben die Handballer der HSG Rochlitz/Geringswalde ihre letzte Partie vor dem Jahreswechsel beim ZHC Grubenlampe III mit 28:21 (14:9) gewonnen. Da der bisher ungeschlagene Spitzenreiter aus Borstendorf bei seinem Gastspiel in Burkhardtsdorf gegen den SV Thalheim patzte und 21:24 verlor, haben die Rochlitzer (14:4) als Aufsteiger nur zwei Punkte Rückstand auf Platz 1.

Für die HSG ließ sich das Aufeinandertreffen mit den Zwickauern am Sonntag gut an. Dem Eröffnungstor der Gastgeber folgte ein Wurfbombardement auf das ZHC-Tor. Nach acht Minuten stand es 6:1 für Rochlitz. Danach fand das Heimteam besser ins Spiel. Wurfchancen, Kontertore sowie Zwei-Minuten-Strafen verteilten sich in etwa gleich, sodass die Gäste ihren Fünf-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeitpause nahmen. In den zweiten 30Minuten geriet der Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr. Marcus Pollmer war mit elf Treffern bester HSG-Werfer und zusammen mit Carsten Walther, der sieben Tore beisteuerte, Garant dafür, dass nach Abpfiff zwei weitere Zähler auf die Habenseite des HSG-Kontos verbucht werden konnten. Die Rochlitzer setzen am 26. Januar zuhause gegen den SV Thalheim (7./6:12) den Angriff auf die Tabellenspitze fort.

Für die HSG Striegis haben 26 Tore in Reichenbach nicht zu Zählbarem gereicht. Der Gastgeber und Tabellendritte Fortschritt Mylau-Reichbach traf 30-mal und gewann das Duell. "Die Chancenverwertung war besser als bei unseren letzten Auftritten", sagte Tim Becker, der auf zwei Tore kam. Auch in der Abwehr stand er mit seinen Teamkollegen eigentlich gut. Dass die Gäste-Sieben aber mehr Risiko gehen musste, um den Rückstand aufzuholen, habe den Vogtländern in die Karten gespielt. Benjamin Donner war mit acht Treffern bester HSG-Werfer, René Schneider kam auf sieben.

Die Striegistaler (4:12 Punkte) haben vor der Winterpause noch eine Chance, sich vom vorletzten Tabellenplatz nach oben zu schieben. Das Team hat am 15. Dezember noch ein Nachholspiel bei Sachsen Werdau II (4./9:5). "Das wird noch einmal eine ganz enge Kiste. Werdau ist sehr robust, taktisch gut geschult und kann schnell zwischen verschiedenen Abwehrformationen wechseln", sagte Mario Donner, der Handballabteilungsleiter von der SG Striegistal. (eli)

Statistik: Rochlitz/Geringswalde: Bunge; Pollmer (11), Brondtke, Schmidt (2), Walther (7/2), Roder (2), Johne (3/1), Spreer (3)

HSG Striegis: Halfter, Wolf; Schneider (7), Kühn (1), Meyer (2), B. Donner (8/2), Becker (2), Hackenberg, Puschmann (1), Schlimpert, Schmidt (1), Köhler (2), Hem- pel (2), Pudmensky

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...