Sohn knackt langjährigen Rekord des Vaters

Leichtathletik: Sportler von Vorwärts Frankenberg gewinnen bei Mitteldeutschen Meisterschaften vier Medaillen

Frankenberg.

Obwohl die Leichtathleten der SG Vorwärts Frankenberg alle schon dem Seniorenbereich angehören, haben sie die jüngeren Starter bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Dessau mächtig geärgert und vier Medaillen mit an die Zschopau genommen.

Natürlich gab es das meiste Edelmetall wieder in der Paradedisziplin der Frankenberger, dem Stabhochsprung. Matti Herrmann gewann die Konkurrenz mit 4,42 Metern. Damit knackte er zugleich den Sachsenrekord der Altersklasse M 35. Diesen hatte zuvor 23 Jahre lang sein Vater Lutz gehalten. Der 59-Jährige konnte sich in Dessau ebenfalls erfolgreich in Szene setzen. Mit 3,60m gewann der Frankenberger Trainer im Stabhochsprung Bronze. Die gleiche Farbe schimmerte auf der Medaille von Bianka Herrmann. Sie übersprang genau drei Meter, ihre Mutter Petra belegte mit 2,70 m Platz 5.

Die vierte Medaille gab es für die Vorwärts-Riege über die 400 Meter Hürden. Matti Herrmann lief die Strecke in 58,17 Sekunden, gewann damit den Titel und distanzierte die zum Teil deutlich jüngere Konkurrenz.

Im Speerwurf der Männer ging eine weitere Medaille nach Mittelsachsen: Mario Lohmann von der LG Mittweida gewann mit 60,40m Silber. Für die Leichtathletinnen des TVL Freiberg hat es nicht für Edelmetall gereicht. Pauline Winkler schied im Vorlauf über 100m aus. Jennifer Ihl wurde im Weitsprung (5,29 m) Neunte sowie mit dem Speer Achte (32,99 m). (mati/rosd)

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