Spieler müssen Akkus aufladen

Der BSC Freiberg ist in der dritten Runde des Sachsenpokals ausgeschieden. Doch das Team blickt jetzt schon auf die kommenden Aufgaben.

Freiberg.

Gestern Abend haben die Kicker des BSC Freiberg noch einmal die vergangene Fußball-Woche Revue passieren lassen, die nach einer 2:4-Niederlage gegen den VfB Empor Glauchau mit dem Aus im Landespokal zu Ende ging. "Natürlich haben wir das Spiel ausgewertet, richten aber nun den Blick nach vorn", sagte BSC-Trainer Kay Mattheß. Denn am kommenden Sonntag empfangen die Bergstädter mit dem Aufsteiger FC Lößnitz eine Mannschaft, die ebenso wie der BSC nach zwei Spieltagen immer noch auf den ersten Sieg wartet.

Da im Freiberger Lager der Fokus voll und ganz auf dem Klassenerhalt in der Landesliga gerichtet ist, hielt sich die Trauer über das Scheitern im Sachsenpokal in Grenzen. Allerdings werde der Coach in Vorbereitung auf den nächsten Gegner die Erkenntnisse aus dem Pokalspiel gegen Glauchau einfließen lassen. "Fakt ist, dass wir an unserem gesamten Spielsystem noch feilen müssen", sagte der Freiberger Coach, der zugleich klar stellte, dass die Mannschaft dafür noch Zeit braucht. "Schließlich habe ich das Traineramt erst im Sommer übernommen", sagte Mattheß.

Immerhin sei er mit der ersten halben Stunde des Glauchau-Spiels zufrieden gewesen. "Das sah schon ganz gut aus, was wir da auf dem Platz gezeigt haben", lautete sein Urteil. Zudem gelang seinen Schützlingen ein Auftakt nach Maß. Denn in der sechsten Minute war Patrick Löbel zur Stelle und brachte die Bergstädter 1:0 in Front. Auch danach mischten die Platzherren ordentlich mit. Tom Fischer hatte dann sogar das zweite BSC-Tor auf dem Fuß, vergab aber diese gute Chance. Der Zeitraum unmittelbar vor und nach der Halbzeitpause sollte dann aber zu den Freiberger Schicksals-Minuten werden. Erst kassierte der BSC kurz vor der Pause den Ausgleich und geriet dann durch zwei Gegentore in der 46. und 51. Minute 1:3 in Rückstand. Zwar konnte Paul Kiontke in der 72. Minute auf 2:3 verkürzen, doch eine Initialzündung ging von diesem Treffer aber nicht mehr aus. Mit dem 2:4 in der 81. Minute war dann endgültig die Entscheidung gegen Freiberg gefallen.

Einen Vorwurf wollte Mattheß trotz der Niederlage seinen Männern nicht machen. Schließlich sei es für seine Truppe eine knüppelharte Woche gewesen. "Wir mussten innerhalb von acht Tagen dreimal auflaufen, davon einmal sogar im Pokal über 120 Minuten. Da hat man dann gegen Glauchau schon gesehen, dass bei dem einen oder anderen Spieler der Akku leer war", sagte der Trainer.

Positiv ist zu vermerken, dass die Liste von nicht einsatzbereiten Spielern kleiner wird. "Sicherlich erwarten wir jetzt den einen oder anderen Kicker wieder im Mannschaftstraining zurück", sagte Mattheß.

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