Spitzenduo hat harte Nüsse zu knacken

Mittelsachsens Fußballer verabschieden sich am Sonntag in die Winterpause. Zuvor sollte es nochmals heiß hergehen.

Großwaltersdorf.

Die Weihnachtsmärkte in der Region haben derzeit Hochsaison. Ob am Sonntag auf einem dieser Bratwurst-Glühwein-Gipfel auch gut gelaunte Spieler des Fußball-Mittelsachsenligisten TSV Großwaltersdorf/Eppendorf zu sehen sein werden, dürfte insbesondere vom Ausgang des Punktspiels des Tabellenzweiten beim SV Germania Mittweida II (6. Platz/ 20Punkte) abhängen. "Wenn wir gewinnen, könnte ich mir gut vorstellen, dass wir irgendwo noch einmal anhalten", sagt TSV-Trainer Robert Hohlfeld. Der Weihnachtsfrieden sei aus seiner Sicht aber auch nicht gefährdet, wenn er mit seiner Truppe nur einen Punkt einsacken würde. Immerhin plagen ihn am letzten Spieltag vor der bis März 2019 andauernden Winterpause keinerlei Personalsorgen.

Ob es für die Mannschaft aus der Gemeinde Eppendorf vielleicht sogar dazu reicht, als Liga-Primus ins neue Kalenderjahr zu rutschen, ist auch abhängig vom aktuellen Spitzenreiter SV Lichtenberg. Die Schützlinge von Manual Kluge haben wie Großwaltersdorf/Eppendorf 35 Zähler auf dem Konto, verfügen aber über das bessere Torverhältnis. Lichtenberg muss beim kampfstarken TSV Langhennersdorf (5./20) antreten. Dabei ist der SVL trotz des Advents nicht gewillt, irgendwelche Geschenke zu verteilen. "Wir wollen mit einem Sieg aus einem guten Jahr ein sehr gutes machen", formuliert Kluge das Tagesziel. Dennoch sei er sich der Heimstärke der Langhennersdorfer bewusst. Außerdem laborieren einige seiner Kicker an diversen Blessuren. "Es wird sich kurzfristig entscheiden, wer alles fit ist", macht der Trainer klar.

Im Schatten des Zweikampfs an der Spitze der Liga hat sich der vom Eppendorfer Matthias Zänker trainierte SV Fortuna Langenau auf den 3. Rang geschoben. "Ich denke, dass wir uns im Saisonverlauf gesteigert haben. Aber nach guten Spielen leisten wir uns leider immer wieder auch einen Durchhänger", beklagt der Coach. Dennoch sieht er sein Team auf einem guten Weg. "Die Jungs ziehen mit, wir haben auch einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gut integriert", analysiert Zänker. Er zieht ein positives Zwischenfazit. "Man kann von uns sicherlich keine Wunderdinge erwarten. Aber ein 3. Platz in der Mittelsachsenliga kann sich für Langenau aus meiner Sicht mehr als sehen lassen", sagt der Trainer.

Am Sonntag muss seine Elf beim Oederaner SC (7./19) antreten, der zuletzt trotz der 1:4-Auswärtsniederlage in Lichtenberg ein gesteigertes Leistungsvermögen demonstrierte. "Auch wenn wir zuletzt deutlich verloren haben, war nicht alles schlecht", sagt OSC-Trainer Steffen Günther.

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