Teamsport Sachsen appelliert an Politiker

Sprecher Günther: Wir haben deutlich gemacht, dass die Situation bedrohliche Ausmaße annimmt

Aue.

Für 2,5 Millionen Zuschauer pro Saison, für mehr als 60.000 Mitglieder, 1700 Beschäftigte und tausende Talente: Die Initiative Teamsport Sachsen mit 21Proficlubs macht bei den Ministerien Druck. "Es gab in den vergangenen Tagen einen regen Austausch", sagt Sprecher Karsten Günther, zugleich Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig. Nun sei es an der Politik, den Maßnahmenkatalog der teils akut existenzbedrohten Vereine zügig umzusetzen. Dabei gehe es unter anderem um Liquiditätssicherung und den Weiterbetrieb ohne Einnahmen bei teils erheblichen Fixkosten. Mittlerweile hat sich der Olympiastützpunkt Sachsen der Initiative angeschlossen. Unterstützung kommt auch vom Landessportbund. "Wir haben deutlich gemacht, dass die Situation für einen Großteil der Klubs bedrohliche Ausmaße annimmt." Dabei gehe es nicht in erster Linie um die Profisportler. "Sondern vor allem um die Vereine als soziale Institutionen, die tausenden Menschen Begeisterung schenken und mehr als 10.000 sächsischen Nachwuchsathleten eine sportliche Heimat bieten", so Günther. Er appelliert an die Verantwortlichen in den Ministerien, entschlossen zu handeln. "Und zwar jetzt - und nicht erst, wenn es zu spät ist." (ane)

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